Beyoncés Netflix-Doku

19. April 2019 14:06; Akt: 19.04.2019 14:08 Print

«Ich werde mich nie wieder so sehr quälen»

Ihr Auftritt am Coachella 2018 war legendär – und setzte ein Zeichen. Nun hat Beyoncé die dazugehörige Konzert-Doku «Homecoming» veröffentlicht.

2018 headlinte Beyoncé als erste Afroamerikanerin das Coachella Festival in den USA. Die Dokumentation «Homecoming: A Film By Beyoncé» begleitet den geschichtsträchtigen Auftritt von den ersten Ideen bis zum Ende der großen Show und läuft jetzt bei Netflix im Stream. (Video: Netflix)

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Als erste afroamerikanische Künstlerin trat Beyoncé Knowles vergangenes Jahr als Headliner am berühmten Coachella im kalifornischen Indio auf. Ein historischer und bewegender Moment für die 37-Jährige, an dem nun die ganze Welt teilhaben kann.

Diese Woche veröffentlichte Netflix nämlich die angekündigte Konzert-Doku zu Beyoncés Coachella-Auftritt. «Homecoming – A Film by Beyoncé» heißt der Streifen, der die Sängerin bei den Vorbereitungen und am Festival selbst zeigt.

Damit nicht genug: Der Film erlaubt auch einen Blick hinter die Kulissen und porträtiert die Künstlerin in ihren wohl emotionalsten Momenten.

Der süße Grund für ihre erste Coachella-Absage

Bereits 2017 war Beyoncé als Headliner angedacht. Doch: «Ich wurde unerwartet schwanger und es wurden Zwillinge, was noch überraschender war», erzählt die 37-Jährige in ihrer Dokumentation «Homecoming».

Die emotionale Geburt ihrer Kinder

Die Schwangerschaft war für die Musikerin mit Strapazen verbunden. Bei der Entbindung ihrer Kinder Rumi und Sir wog sie laut eigener Aussage fast 100 Kilogramm.

«Es war extrem schwierig. Ich hatte hohen Blutdruck, bekam eine Toxämie und eine Präeklampsie», so Beyoncé, «ein paarmal pausierte auch der Herzschlag von einem der Babys, weshalb ich einen Not-Kaiserschnitt hatte.»

Extrem-Diät fürs Coachella

Nur zehn Monate nach der Geburt ihrer Zwillinge wollte Beyoncé fit für ihren Coachella-Auftritt sein. Ein harter Kampf, wie sie gesteht. «Ich musste meinen Körper wieder neu aufbauen.» Es habe viele Tage gegeben, in denen sie Selbstzweifel plagten. «Ich war nicht bei der Sache, weil ich bei meinen Kindern sein wollte», erinnert sich die Sängerin.

Um ihr Ziel, wieder in die alten Bühnen-Outfits zu passen, zu erreichen, aß Beyoncé «kein Brot, keine Kohlenhydrate, keinen Zucker, keine Milchprodukte, kein Fleisch, kein Fisch und trank keinen Alkohol». Wirklich satt wurde sie davon nicht, wie sie in «Homecoming» sagt: «Ich habe Hunger.»

Die harten Trainings

Auch die Coachella-Proben stellte die Musikerin vor einige Herausforderungen. «Es gab eine viermonatige Trainingszeit mit der Band, bevor wir für vier weitere Monate nur tanzten», sagt sie. Zwischen den Proben habe sie ihre Babys gestillt.

Der Schweiß und die Tränen haben sich aber gelohnt: «Ich hätte nicht gedacht, dass ich jemals wieder in meine Kostüme passe und mich darin auch noch bewegen kann.» Dennoch: «Ich muss auf meinen Körper aufpassen. Ich habe mich definitiv zu stark gedrillt. Und ich habe eine sehr wertvolle Lektion gelernt: Ich werde mich nie wieder so sehr quälen.»

Beychella – der historische Moment

Mit ihrem Auftritt am berühmten Festival setzte Beyoncé ein Zeichen. «Es ist schwer zu glauben, dass ich nach all den Jahren die erste afroamerikanische Frau war, die am Coachella performt hat», so die Sängerin in der Doku, «als schwarze Frau hatte ich das Gefühl, die Welt wolle, dass ich im Schatten bleibe. Wir fühlen uns oft unterschätzt.»

Sie habe ihre Geschichte und Vergangenheit studiert und wollte all die Fehler und Erfolge ihrer 22-jährigen Karriere in die zweistündige Performance stecken.

Das Livalbum zur Doku

Zur Dokumentation über ihren Coachella-Auftritt kommt für die Fans sogar ein Bonus dazu: die dazugehörige Platte «Homecoming: The Live Album».

Insgesamt umfasst das Album 40 Songs, darunter die Hits «Sorry», «Drunk in Love» und «Crazy in Love» sowie einige neue Tracks, alle live aufgenommen.

(L'essentiel/kao)

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