Soziales Engagement

22. November 2020 14:43; Akt: 23.11.2020 13:54 Print

Lorde spricht über ihre Social-​​Media-​​Abstinenz

Mit Ausnahme von ein paar vereinzelten Beiträgen hat sich Lorde seit 2018 von den sozialen Medien zurückgezogen. Nun spricht die Musikerin über ihre Beweggründe.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Die Sängerin Lorde hat sich seit 2018 auf den sozialen Medien sehr bedeckt gehalten. Nun hat die 24-Jährige in einem Gespräch mit dem «Interview»-Magazin ihre Beweggründe erklärt. Die «Royals»-Sängerin entschloss sich, eine Auszeit von Twitter und Instagram zu nehmen, um sich mit Themen wie dem Klimawandel, Rassismus und Polizeibrutalität auseinanderzusetzen.

«Abgesehen davon, dass ich das Gefühl hatte, meinen freien Willen zu verlieren: Es beschäftigen mich auch die aktuellen Umstände unseres Planeten, der systematische Rassismus und die Polizeibrutalität in diesem Land», so Lorde gegenüber dem Magazin.

Die Sängerin, die mit richtigem Namen Ella Marija Lani Yelich-O'Connor heißt, wollte nach dem Tod von George Floyd lernen, wie man Aktivismus richtig und erfolgreich praktiziert. «Lassen sie mich klarstellen – diese anhaltende systematische Brutalität der Polizei ist rassistisch, sie ist widerlich und nicht überraschend», gab sie als Grund an, sich mit Aktivismus auseinanderzusetzen.

Seltene Ausnahmen

Nur wenige Male hat Lorde in den letzten zwei Jahren Beiträge auf Instagram geteilt. Zwei der seltenen Ausnahmen sind jedoch in den letzten Monaten eingetreten: Im Oktober rief die Neuseeländerin die Bürger ihres Heimatlandes auf, sich an den Wahlen zu beteiligen. «Tut es für unser schönes Land und nächstes Jahr gebe ich euch dafür etwas zurück», schrieb sie.

Auch im Mai diesen Jahres ließ sie von sich hören und diskutierte mit ihren Fans über neue Musik. Lordes letzte Veröffentlichung ist das Hit-Album «Melodrama» vom Jahr 2017.

Aktuell beinhaltet ihr Instagram-Account aber nur drei Beiträge – ein Bild mit den Worten «Vertrau mir» vom Dezember 2016, ein Bild einer Menschenmenge mit 3D-Brillen vom Januar 2017 und ein drittes Bild von ihr auf der Bühne vom April 2018.

Das angekündete Album

Die 24-Jährige musste bereits im November 2019 ankünden, dass sich ihr drittes Album verzögern wird. Der Tod ihres Hundes versetzte sie in einen tiefen Trauerzustand und machte das Arbeiten am Album unmöglich. Doch im Dezember war sie schon wieder mit ihrem Produzenten im Studio und begann den Verlust mithilfe von der Musik zu verarbeiten.

«Ich will nichts mehr, als euch mit Leckereien zu füttern und perfekte Häppchen direkt in eure kleinen Münder zu stopfen», sagte sie zur Verzögerung. «Aber ich habe gelernt, mir für etwas Hochwertiges genügend Zeit zu lassen.»

(L'essentiel/Pascal Kobluk)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.