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Wenn ich dich seh, dann denk ich an ein Auto, denn deine Hupen sind so wünderschön....
04. Oktober 2021 13:34; Akt: 04.10.2021 13:36 Print
Model Emily Ratajkowski beschuldigt den Sänger Robin Thicke, sie während der Dreharbeiten des Musikvideos für den 2013er Megahit «Blurred Lines» sexuell belästigt zu haben. An der Seite von zwei anderen Frauen tanzt die 30-Jährige im Clip mit über 762 Millionen Youtube-Views leicht bekleidet. In einer zweiten, expliziteren Version des Musikvideos sind die drei Models gar durchgehend oben ohne zu sehen.
In ihrem am 19. Oktober erscheinenden Buch «My Body» schildert Emily, wie mehrere Medien berichten, den angeblichen Übergriff. «Plötzlich, wie aus dem Nichts, spürte ich die kalten Hände eines Fremden, der meine nackten Brüste von hinten umfasste. Ich wich instinktiv zurück und sah das Gesicht von Robin Thicke. Er grinste albern und stolperte rückwärts, die Augen hinter seiner Sonnenbrille verborgen», so die US-Amerikanerin.
Obwohl «die Hitze der Demütigung durch meinen Körper schoss», habe sie lediglich mit den Schultern gezuckt und den Blickkontakt vermieden. «Ich habe nicht reagiert – nicht so wie ich es hätte tun sollen», gesteht sie.
Diane Martel, die Regisseurin des Videos, habe den Zwischenfall mitbekommen und Robin daraufhin «angeschrien», wie sie selbst der britischen Zeitung «The Times» erzählt: «Ich erinnere mich an den Moment, als er ihr an die Brüste griff. Er stand hinter ihr.»
Weiter gibt sie an, dass Robin sich danach «verlegen» für sein Verhalten entschuldigt und Emily für ihre Professionalität gelobt habe. Beide Frauen behaupten zudem, dass der 44-Jährige zu diesem Zeitpunkt betrunken gewesen sei.
Der Song, bei dem auch Musiker Pharrell Williams (48) und Rapper TI (41) als Feature-Artists dabei sind, stand in Vergangenheit bereits insbesondere wegen seiner Lyrics unter Kritik. Zeilen wie «Du bist ein gutes Mädchen, ich weiß, dass du es willst» wurden beschuldigt, sexuelle Gewalt zu verharmlosen. Pharrell gab 2019 gar an, sich mittlerweile für den Megahit zu schämen.
(L'essentiel/Stephanie Vinzens)
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