«Wurden nur enttäuscht»

30. August 2020 20:35; Akt: 30.08.2020 20:37 Print

Song von Blackpink und Gomez spaltet Fanlager

Die lang erwartete Kollaboration zwischen der K-Pop-Girlband Blackpink und US-Sängerin Selena Gomez ist da. Das Musikvideo zu «Ice Cream» wurde schon über 46 Millionen Mal geklickt.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Sie wurde von Fans schon sehnsüchtig erwartet, die neue Kollaboration zwischen der international erfolgreichsten K-Pop-Girlband Blackpink und US-Sängerin Selena Gomez. Nun ist der Song samt Musikvideo endlich da. Wieso «Ice Cream» dem Hype nicht ganz gerecht wird, Blackpink- und BTS-Fans nun Krach haben und vier weitere Facts erfahrt ihr hier.

Sie konnten nicht zusammen drehen

Nach wenigen Sekunden fällt auf: Die vier K-Pop-Stars Lisa (23), Jennie (24), Rosé (23) und Jisoo (25) sind nie zusammen mit US-Sängerin Selena Gomez (28) im Bild. Anders als geplant konnte diese nämlich wegen der Covid-19-Pandemie nicht nach Südkorea reisen, um dort gemeinsam mit Blackpink das «Ice Cream»-Video zu drehen. Stattdessen hat sie ihre Ausschnitte separat in den Staaten gefilmt. Schade – Fans hätten sicher gern gesehen, wie Selena sich an einer K-Pop-Choreografie versucht.

Ariana Grande hat mitgeschrieben

Beim Blick auf die Songcredits sticht ein unerwarteter Name ins Auge: Ariana Grande (27). Der Megastar hat also zur Kollaboration beigetragen, vermutlich in Form von Lyrics.

Weiter aufgelistet sind nebst Selena selbst auch Singer-Songwriterin Victoria Monét, die schon Lieder für die US-Girlgroup Fifth Harmony geschrieben hat, US-Rapper Bekuh Boom, der bei diversen koreanischen Hits wie der Blackpink-Single «Kill This Love» die Hände im Spiel hatte, und Teddy Park, der hauseigene Produzent des Blackpink-Labels YG Entertainment . Einige der größten K-Pop-Hits stammen aus seiner Feder.

Der Song wird wie verrückt gestreamt

Wie bei vielen Neuveröffentlichungen von K-Pop-Gruppen mit einer starken Fanbase ging auch die Blackpink-Gomez-Collab schon nach kurzer Zeit durch die Decke. In nur sieben Stunden erzielte das Musikvideo auf Youtube 35 Millionen Views, auf Twitter trendete der Hashtag #IceCream mit mehreren Millionen Tweets und in den US-iTunes-Charts schaffte es der Song Freitagnachmittag auf Platz zwei.

In den sozialen Medien rufen die Blinks, wie sich Blackpink-Fans nennen, zum Streaming-Marathon auf. Ihr Ziel: Rekorde brechen.

Die Reaktionen sind gespalten

Trotz des gewaltigen Hypes sind die Reaktionen auf die neue Single gespalten. Das zuckersüße Konzept des Musikvideos kommt zwar gut an und Fans freuen sich über den Kontrast zur tougheren Vorgänger-Single «How You Like That» – jedoch wird auch einiges bemängelt.

Kritik hagelt es insbesondere für die banalen Lyrics, den repetitiven und unspektakulären Beat und die unfaire Verteilung der Gesangs- und Rap-Parts. So haben die beiden Sängerinnen Rosé und Jisoo weitaus weniger Lines bekommen als die restlichen drei.

«Ich hatte wirklich einen absoluten Bop erwartet, aber wir wurden nur enttäuscht», heißt es etwa in einem Youtube-Kommentar. In einem weiteren steht: «Die Lyrics klingen so, als wären sie aus einem Tagebuch einer Highschool-Schülerin.»

BTS-Fans sabotieren das Musikvideo

Was für viele Blinks besonders bitter ist: Zurzeit wird das Musikvideo von obsessiven Fans der K-Pop-Boyband BTS sabotiert. So spammen diese die Kommentarspalte mit ein und dem selben Kommentar voll.

Der Auslöser des Online-Kriegs zwischen den zwei Fangemeinden: Anhängerinnen und Anhänger der Männergruppe wollen verhindern, dass «Ice Cream» häufiger gestreamt wird als die kürzlich veröffentlichte BTS-Single «Dynamite», die gerade die US-Itunes-Charts toppt.

Es gibt ein neues Band-Logo

Aufmerksamen Fans ist zudem aufgefallen, dass Blackpink im Musikvideo ein neues Bandlogo präsentiert. Zusätzlich zum rechteckig gerahmten Bandnamen scheint die Gruppe nun auch ein herzförmiges Emblem zu besitzen.

(L'essentiel/Stephanie Vinzens)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.