Halbzeit-Show

03. Februar 2020 07:38; Akt: 03.02.2020 07:38 Print

Zwei Latinas heizen der Superbowl ein

Mit Jennifer Lopez und Shakira bestritten zum ersten Mal zwei Stars lateinamerikanischer Herkunft die Halbzeit-Show.

Zum ersten Mal treten zwei Stars lateinamerikanischer Abstammung an der Halbzeit-Show auf. (Video: AP)

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Mit Dancebeats und lateinamerikanischem Flair haben die Sängerinnen Jennifer Lopez und Shakira die Fans in der Halbzeitpause der 54. Superbowl begeistert. Die beiden Latino-Superstars sangen Teile ihrer Songs auch auf Spanisch.

Die beiden wurden bei ihrer Show im Hard Rock Stadium in Miami am Sonntagabend auch von Kurzauftritten einiger Gastkünstler begleitet – darunter Lopez' Tochter Emme Maribel Muñiz.

Jennifer Lopez sang unter anderem ihre Klassiker «Jenny From the Block», «Waiting for Tonight» und «Let's Get Loud». Sie hüllte sich für einen Teil ihres Auftritts in einen Mantel aus Kunstpelz, der von außen die Flagge der USA zeigte. Als sie ihn öffnete, war innen die Flagge Puerto Ricos zu sehen. Die Karibikinsel ist ein armes Außengebiet der USA, und immer wieder gibt es Diskussionen darüber, ob die Vereinigten Staaten und Präsident Donald Trump mehr Hilfen für Puerto Rico bereitstellen sollten. Lopez' Eltern stammen von der Insel.

Shakira, die am Tag der Superbowl ihren 43. Geburtstag feierte, stimmte in leuchtend rotem hautengem Kleid Hits wie «Wherever, Whenever» und «Hips Don't Lie» an. Sie wurde unter anderem von Popsänger J Balvin begleitet.

Latinos im Fokus

Es war für beide Künstlerinnen der erste Auftritt beim wichtigsten American-Football-Spiel des Jahres – und es war das erste Mal, dass die Halbzeit-Show des US-Megaevents von zwei Stars lateinamerikanischer Abstammung bestritten wurde. Viele Bewohner von Miami, wo das Finale ausgerichtet wurde, sind lateinamerikanischer Abstammung.

Die Halbzeit-Show zur Superbowl zählt zu den größten Show-Auftritten des Jahres, oft gibt es vorher lange Spekulationen um die Stars des jeweiligen Finales. In den vergangenen Jahren standen unter anderem Madonna, Beyoncé, Coldplay und Lady Gaga auf der Bühne. Im vorigen Jahr hatten unter anderen Rihanna und Jay-Z das Angebot eines Auftritts aus Protest abgelehnt – Hintergrund war eine Kontroverse um politische Äußerungen des Footballspielers Colin Kapernick, bei der es auch um Rassismusvorwürfe ging. Der schließlich dargebotene Auftritt der Poprocker von Maroon 5 wurde von vielen Zuschauern als uninspiriert wahrgenommen.

(L'essentiel/chk/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • snoop am 03.02.2020 10:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wat een geblärs.

Die neusten Leser-Kommentare

  • snoop am 03.02.2020 10:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wat een geblärs.