«Reputation»

09. November 2017 08:51; Akt: 09.11.2017 08:58 Print

Kommt am Freitag Taylor Swifts Rachealbum?

Taylor Swift releast am Freitag ihr sechstes Album «Reputation». Millionen Fans können kaum mehr schlafen. Womit sie sich die Zeit vertreiben.

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Plötzlich war er da, der Song, dem keiner entkam. Am 24. August 2017 veröffentlichte Taylor Swift fast drei Jahre nach dem Release ihres Hit-Albums «1989» wieder mal einen Song. «Look What You Made Me Do» brach in der Folge Streaming-Weltrekorde auf Spotify und Youtube. Ein (wenn alles wirklich geplant war) genial durchkonzipierter PR-Coup mit diversen Hinweisen auf verschiedenste Streitigkeiten und Gerüchte rund um den Superstar.

Und Taylor? Erklärte ihr altes Ich (das herzige, blonde, liebe Ich, das Songs über Liebeskummer und Herzschmerz trällerte) kurzerhand für tot. Als rachsüchtiger Engel mit Schlangenaffinität (dabei habe sie total Angst vor Schlangen, heißt es in Fan-Foren) entstieg sie im Video untot einem Grab.

Das «Look What You Made Me Do»-Video

Seither rätseln Kritiker und Fans gleichermassen – kommt jetzt der große Racheakt, das «Tell-all» in Form eines genauso brilliant durchkonzipierten Albums? Der Titel «Reputation» verheißt viel (oder eben: nichts) Gutes. Je nachdem, ob man eher im Team Glitzer-Taylor (ja, das ist eine starke Vereinfachung, wir wissen das) oder Team Giftschlange spielt.

Selbstverständlich haben sich ein paar Fans und Kenner des Swift'schen Schaffens hierzu bereits Gedanken gemacht – unsere Best-of-Verschwörungstheorien zum Album-Release:

1. Taylor veröffentlicht das ganze Kanye-Tape:

Swift liegt mit Kanye West und dessen Ehefrau Kim Kardashian, im Folgenden der Einfachheit halber Kimye genannt, im Clinch. Der Hintergrund: Kanye soll Taylor um Erlaubnis gefragt haben, ob er eine sexistische Line über sie im Song «Famous» droppen kann. Sie habe eingewilligt – seine Version. Ihre: Nö, hab ich nicht. Kim hat darauf ein Audio-Tape dieser mutmaßlichen Bewilligung publiziert. Swift sagte, die sei gekürzt. Auf einer geleakten «Reputation»-Setlist soll es einen sehr langen Song geben. Gar das Tape mit dem ganzen Gespräch? Fans: in Aufruhr.

2. Es gibt keine erklärenden Fußnoten:

Auf Instagram kündigte Swift an, dass es zum Album keine «Liner Notes» geben werde. Das waren Zusatzerklärungen oder Hinweise, wer oder was im Song gerade besungen wurde. Zu «Reputation» sagt sie: «Es wird keine weiteren Erklärungen, nur den Ruf geben.» Sagt sie alles ungefiltert schon in den Songs? Oder muss sie einfach einen Deal erfüllen? In einem amerikanischen Supermarkt gibt es das Album nämlich als Sonderedition mit zwei Heften dazu. Dann hat die Swift auch noch eine App erfunden (endlich können alle Taymojis verwenden!) Allenfalls wäre auch das ein Ort für Zusatzinfos.

3. Eine neue Taylor ist geboren:

In der Schlusssequenz des Videos zu «Look What You Made Me Do» präsentiert sie verschiedenste Taylors aus vergangenen Epochen. Nur eine thront über allen anderen auf einem Flugzeugflügel. Ist das die neue So-echt-wie-nie-Taylor? Die Fans sind überzeugt.

4. Es gibt doch einen Unplugged-Song:

Weil die Swift das mit der PR recht gut im Griff hat, hat sie einen Kurzteaser eines neuen Songs publiziert. In einer Werbung wird ein Song angeteast – dann bricht es ab mit den Worten «Now Here's a New Song ... Now We're Out of Time». Swift sitzt da mit einer weißen Akustik-Gitarre. Spielt die neue Taylor denn noch Gitarre? Gibt es einen Schrummelsong auf dem Album? Die Trackliste ist seit heute bekannt.

3 days until #reputation Ein Beitrag geteilt von Taylor Swift (@taylorswift) am 7. Nov 2017 um 18:52 Uhr

5. Auf dem Album geht es um Zeit:

Die Gründe hierfür sind mannigfaltig. Swift benutzt gerne den Hashtag #Time, das Bild einer Uhr als Setpiece von einem Video-Dreh tauchte auf, sie zeigte 15 Swifts in «Look What You Made Me Do» aus verschiedenen Schaffensperioden. Der rote Faden scheint also die Zeit zu sein. Das heißt: Vergangenheit, Jetzt und Zukunft von Taylor?

(L'essentiel/bbe)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • john am 09.11.2017 16:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    bad news.

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  • john am 09.11.2017 16:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    bad news.