Tier-Horror

28. August 2016 17:55; Akt: 28.08.2016 17:57 Print

Der böse, böse Hai sucht uns immer wieder heim

Seit Steven Spielberg mit «Jaws» den schlechten Ruf der Haie im Kino zementiert hat, sucht uns das Tier immer wieder in Horrorfilmen heim.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Jedes Jahr sterben mehr Menschen an Bienenstichen als an Hai-Angriffen. Haben Sie panische Angst vor Bienen? Vermutlich nicht. Wenn Sie einen Hai im Fernsehen sehen, gefriert Ihnen hingegen das Blut in den Adern? Schuld daran ist vielleicht Steven Spielberg. Als er 1975 «Der Weiße Hai »(im Originaltitel «Jaws») ins Kino brachte, schürte er eine regelrechte Hai-Panik. Viele Menschen trauten sich danach wochenlang nicht mehr zum Baden ins Meer. Er beschwor Urängste in uns herauf, die mit der Realität nichts gemein hatten.

Obwohl Spielbergs Thriller mit minimalen technischen Effekten auskommen musste, wurde er rasch zum Kultfilm, der als erster Blockbuster überhaupt gilt und ein ganzes Subgenre begründete. Zwar kam nie wieder ein Film an das Meisterwerk heran, doch der Hai tummelte sich fortan fleissig in Filmen:

«The Shallows», 2016:

Blake Lively kämpft gut trainiert im Bikini allein gegen einen animierten Weißen Hai. Das klingt erst mal grottenschlecht, entpuppt sich aber als dichter Thriller, bei dem man die Spannung fast mit dem Messer schneiden kann. Wie Lively am Ende ihren Widersacher niederringt, würde zwar nicht mal einem Erstklässler plausibel vorkommen. Aber darin liegt der ganze Spaß. Der Film läuft jetzt im Kino.

«Sharknado», 2013

Haie jagen selten in Oscar-Gewässern. Ihr natürliches Habitat ist das B-Movie. Das kann aber sehr viel Spaß machen, wie «Sharknado» beweist. Ein Sturm wirbelt Hunderte von fiesen, menschenfressenden Haien ins Stadtzentrum von Los Angeles. Eine Gruppe von Freunde versucht sich von den Menschenfressern fernzuhalten – mit bescheidenem Erfolg. Die Viecher scheinen auch nichts gegen Silikonbrüste auf dem Menüplan zu haben.

«Open Water», 2003

Dieser Low-Budget Thriller lässt einem das Blut in den Adern gerinnen. Ein Paar entscheidet sich in den Ferien für einen Scuba-Diving-Ausflug. Doch als sie aus dem Meer auftauchen, ist das Boot mit ihrer Gruppe weg. Und rasch merken die beiden, dass unter ihnen Haie ihre Bahnen ziehen.

«Deep Blue Sea», 1999

Nach «Jaws» der Hai-Blockbuster schlechthin. Eine Gruppe von Wissenschaftlern forscht in einer abgelegenen Einrichtung nach einem Heilmittel für Alzheimer. Doch sie sitzen in der Falle, als ein Trio von intelligenten Haien sich gegen die Tierversuche wehrt. In Rennie Harlins («Cliffhanger», «Die Hard 2») Thriller jagt eine Action-Szene die nächste. Eine Art «Jurassic Park» mit Haien. Und mit Samuel L. Jackson, mit dem es die Haie gar nicht gut meinen.

«Soul Surfer», 2011

Die 13-jährige Surferin Bethany Hamilton verliert bei einem Haiangriff ihren kompletten linken Arm und 60 Prozent des Bluts in ihrem Körper. Wie durch ein Wunder überlebt die Australierin und kämpft sich nicht nur zurück ins Leben, sondern auch aufs Surfbrett. Hollywood-Verfilmung der wahren Geschichte von Hamilton.

(L'essentiel/cat)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.