Jennifer Aniston

17. September 2021 08:53; Akt: 17.09.2021 08:53 Print

«Der Dreh hat mich fertig gemacht»

«The Morning Show» geht in die zweite Staffel. Jennifer Aniston und Reese Witherspoon plauderten bei einem Presse-Event über den ungewöhnlichen Dreh.

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Bei «The Morning Show» geht es wieder turbulent zu: Bradley (Reese Witherspoon) hat eine Büro-Affäre, Kollegin Alex (Jennifer Aniston) versucht sich als Schriftstellerin und dann ist auch noch die Corona-Pandemie: Am 17. September startet die zweite Staffel von «The Morning Show» auf AppleTV+. 

Frischen Wind bringt unter anderem Julianna Margulies (bekannt aus der Anwaltsserie «The Good Wife»), die zu dem Team dazustößt. Auch ansonsten haben die neuen Folgen viel Neues zu bieten: Statt um #MeToo geht's um Themen wie Homosexualität, Rassismus und Altersdiskriminierung. Und: Eine wichtige Figur stirbt. Produziert wurde die Serie wie schon in der ersten Staffel von den Hauptdarstellerinnen Jennifer Aniston und Reese Witherspoon.

Jennifer Aniston über den ungewöhnlichen Dreh

Die Dreharbeiten empfand Aniston als große Herausforderung: «Es hat mich fertig gemacht. Es war hart», resümiert sie auf einer virtuellen Presse-Konferenz in Los Angeles. Wegen der Pandemie musste die Show umgeschrieben werden, beim Dreh herrschten strenge Regeln. «Wir hatten endlose Zoom-Gespräche mit unserem Team der Epidemiologie, denn das Wichtigste war, dass alle sicher sind», so die Schauspielerin.

«Leider konnten wir nicht viel Zeit miteinander verbringen»

Das Team musste am Set stets eine Maske tragen, nur beim Dreh selber eben nicht. «Das war seltsam. Ich dachte mir: 'Ok, und in den fünf Minuten existiert das Virus nicht, oder wie?», wunderte sich Aniston. Die ersten Folgen hatte sie kaum gemeinsame Szenen mit Witherspoon, gesehen haben sie sich aber trotzdem – meistens in der Kaffeepause. «Da habe ich sie gefragt: 'Und was passiert eigentlich gerade in deiner Welt? Leider konnten wir nicht so viel Zeit miteinander verbringen, wie wir eigentlich wollten – wegen des strengen Protokolls.» 

Dafür war die Freude umso größer, als es gemeinsame Szenen gab. «Wenn wir zusammenarbeiten, fühlt sich alles so natürlich an, wir sind ja quasi zusammen aufgewachsen», schwärmt Aniston weiter.

Aniston würde nicht als Moderatorin arbeiten wollen

Über die Arbeit einer Frühstücksmoderatorin haben die beiden Frauen viel gelernt. Es sei kein angenehmer Job, meint Aniston: «Früher war das Frühstücksfernsehen ein sicherer Platz. Man fühlte sich als Moderatorin gut aufgehoben. Doch in den letzten fünf Jahren hat sich so viel geändert. Du kannst keine Nachrichten mehr bringen, ohne, dass jemand in deiner Unterwäscheschublade wühlt. Es ist schlimm. Alle sind nur auf Blut aus.» Die «Friends»-Darstellerin selbst könnte sich schwer vorstellen in dem Job tätig zu sein.

«Ich kann mir auch mal einen Furz-Film anschauen»

Aniston habe dennoch großen Respekt vor dem Beruf: «Du musst permanent up-to-date sein. Wir dagegen können uns auch mal eine Pause gönnen und sagen: 'Ich schaue mir jetzt einen Furz-Film an' oder so. Es muss so hart sein, das zu praktizieren, gerade jetzt.» Witherspoon sieht das ähnlich. Oft sehnt sie sich nach der guten alten Zeit, wo es noch keine Handys und Internet gab: «Ich war so glücklich, als ich in einer Zeit lebte, in der ich manche Dinge einfach nicht wusste.» 

(L'essentiel/lm)

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