Kobe Bryant

05. März 2018 18:40; Akt: 05.03.2018 18:42 Print

Ex-​​NBA-​​Star holt Oscar und disst TV-​​Moderatorin

Nach fünf NBA-Meistertiteln heimste der Ex-Basketball-Superstar Kobe Bryant auch einen Oscar ein. Dieser Erfolg schlägt hohe Wellen.

Der Trailer zu «Dear Basketball». (Video: Youtube/go90 Sports)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Die Basketball-Legende Kobe Bryant hat jetzt auch einen Oscar in der Trophäen-Sammlung. Bryant wurde am Sonntag in Hollywood mit dem Preis für den besten animierten Kurzfilm ausgezeichnet. Bryant fungierte bei «Dear Basketball», einer Hommage an den Sport, durch den der 39-Jährige zu einer amerikanischen Ikone wurde, als Executive Producer und Autor.

Der ehemalige Spieler der Los Angeles Lakers dankte der US-Filmakademie bei Entgegennahme der goldenen Statue während der Gala im Dolby-Theater für die «unglaubliche Ehre». Bryant hatte seine große Karriere im Basketball vor knapp zwei Jahren beendet. Der Shooting Guard hatte all seine 20 NBA-Saisons mit den Lakers bestritten und mit der kalifornischen Franchise fünf Meistertitel gehamstert.

Gratulationen von Ex-Mitspielern

Bryant konnte sein Glück kaum fassen: «Das fühlt sich besser an, als einen Meistertitel zu gewinnen.»

Die ehemaligen Basketball-Gegner und -Kollegen sparten nach Bryants Triumph via Twitter nicht mit lobenden Worten. Shaquille O'Neal, einst Lakers-Center und Teamkollege – zwischen Bryant und O'Neal herrschte jahrelang eine angespannte Beziehung –, gratulierte Kobe und schrieb, er sei stolz, und – mit einem Augenzwinkern – auch eifersüchtig.

Der ebenfalls zurückgtretene Paul Pierce fragte, was nach NBA-Titeln und dem Oscar als Nächstes folge.

Der aktuelle Superstar LeBron James ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, seinem Freund und geschätzten Gegenspieler zu gratulieren.

Rassistischer Spruch miteinbezogen

Der Forward der Cleveland Cavaliers, der als aktuell bester Spieler der Welt gilt, ließ es sich dabei nicht nehmen, nochmals einen Vorfall anzusprechen, der kürzlich für Furore gesorgt hatte. Nachdem James und NBA-Kollege Kevin Durant öffentlich US-Präsident Donald Trump kritisiert hatten, hatte Laura Ingraham vom TV-Sender Fox News einen rassistisch konnotierten Satz geäußert: Die Basketballer sollen «den Mund halten und dribbeln – shut up and dribble».

Sowohl Bryant in seinem Speech nach dem Oscar-Gewinn wie auch James nahmen diesen Spruch nochmals auf. Bryant sagte: «Als Basketballspieler sollen wir den Mund halten und dribbeln. Aber ich bin glücklich, dass wir ein wenig mehr als das gemacht haben.»

Diese öffentliche Kritik kam bei den Fans gut an.

(L'essentiel/hua/sda)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.