Disney vs. Gunn

09. August 2018 13:20; Akt: 09.08.2018 13:24 Print

«Guardians»-​​Streit bringt Sand ins Disney-​​Getriebe

Seit James Gunn wegen umstrittener Tweets gefeuert wurde, kehrt keine Ruhe mehr beim Disney-Konzern ein. Vermutlich wird eine heftige Abfindung fällig.

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So vereint wird man «Guardians»-Star Chris Pratt und den gefeuerten Regisseur James Gunn wohl nicht mehr sehen. (Bild: DPA/Chris Pizzello)

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Wie der Hollywood Reporter berichtet, ist der Rauswurf vom «Guardians of the Galaxy»-Regisseur bisher alles andere als in trockenen Tüchern. Die Verhandlungen dauern offensichtlich noch an.

Erschwert wird die Situation dadurch, dass die betreffenden Tweets schon alt sind und Gunn dadurch in keinster Weise gegen seinen Vertrag verstoßen hat. Folglich wird für den Disney-Konzern wohl eine Abfindung fällig, die bis zu 10 Millionen Dollar betragen könnte. Angeblich plant man entgegen bisheriger Spekulationen das Drehbuch des Regisseurs für den dritten Teil der «Guardians of the Galaxy»-Reihe zu verwenden, was die Verhandlungen zusätzlich erschweren dürfte. Schließlich hatte man James Gunn ohne Vorwarnung vor die Tür gesetzt. Die Erfolgsserie der Marvel-Comicverfilmungen gerät damit für Disney gerade leicht ins Stocken.

Gunn braucht sich über seine Zukunft in Hollywood keine Sorgen zu machen. Laut Hollywood Reporter stehen gleich mehrere große Studios Schlange, um den 52-Jährigen für andere Großprojekte zu engagieren. Im Endeffekt scheint der wahre Verlierer also Disney und sein «Guardians»-Franchise zu sein.

(dm/L'essentiel)

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