Rätsel

23. Mai 2019 07:28; Akt: 23.05.2019 07:31 Print

Hat sich Banksy an die Biennale geschlichen?

Die Hinweise verdichten sich, dass der britische Streetart-Künstler Banksy die Biennale in Venedig besucht hat und keiner hats bemerkt.

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Ist das ein Werk des britischen Streetart-Künstlers? Ein Mädchen mit Schwimmweste an einer Wand in Venedig. (21. Mai 2019) (Bild: marco Sabadin)

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Hat sich einer der berühmtesten Künstler heimlich zur Biennale von Venedig geschlichen – und niemand hat es gemerkt? Die Informationen verdichten sich.

Der britische Streetart-Künstler Banksy baute nach Darstellung auf seinem Instagram-Account in der italienischen Stadt während der Eröffnung der Kunstschau in der Nähe vom Markusplatz einen Straßenstand auf. Dort sind mehrere Gemälde zu sehen, die sich zu einem großen Kreuzfahrtschiff zusammenfügen. Daneben steht ein Schild mit dem Titel «Venice in Oil» – eine Referenz an die Verschmutzung durch Kreuzfahrtkolosse in Venedig.

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. Setting out my stall at the Venice Biennale. Despite being the largest and most prestigious art event in the world, for some reason I've never been invited.Ein Beitrag geteilt von Banksy (@banksy) am Mai 22, 2019 um 8:01 PDT

Auf seinem verifizierten Instagram-Account erklärte Banksy: «Obwohl es die größte und renommierteste Kunstveranstaltung der Welt ist, bin ich aus irgendeinem Grund nie eingeladen worden.» Um Banksy hat sich ein riesiger Hype entwickelt, weil er seine Identität seit Jahren geheimhält. Immer wieder tauchen Werke auf, die ihm zugeordnet werden. Erst vor wenigen Tagen rätselte Venedig, ob ein Wandgemälde an einem Kanal von einem Kind mit einer Rettungsweste von Banksy stammen könnte.

In dem Video auf der Banksy-Seite sind nicht nur Passanten zu sehen, die den Straßenstand als das schönste Werk der Biennale loben, sondern auch Polizisten, die den mutmaßlichen Straßenverkäufer auffordern, den Platz zu verlassen.

Banksy hatte vergangenen Herbst weltweit Schlagzeilen gemacht, weil sein Werk «Girl with Balloon» während einer Kunstauktion vor aller Augen zur Hälfte geschreddert worden war. Es war kurz vor der Aktion für umgerechnet rund 1,4 Millionen Euro versteigert worden.

(L'essentiel/chk/sda)

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