Köln

19. August 2019 08:26; Akt: 19.08.2019 08:37 Print

Mehr Platz und mehr Spiele auf der Gamescom

Nächste Woche öffnet die Gamescom, das weltgrößte Event für Computer- und Videospiele, ihre Tore. Sie soll angenehmer für Besucher werden.

An der Gamescom spielbar: «Call of Duty: Modern Warfare». (Activision)

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Wer schon einmal an der Gamescom war, hat es wohl am eigenen Leib erfahren müssen. Die Game-Messe in Köln platzt jeweils aus allen Nähten: Gänge, Hallen und Aufenthaltsplätze sind meist hoffnungslos überfüllt. Kein Wunder: Allein im vergangenen Jahr verzeichnete der nach Angaben der Veranstalter weltgrößte Event für Computer- und Videospiele rund 370.000 Besucher.

Für dieses Jahr hat man auf das immer größer werdende Interesse reagiert. Die Messe wird erstmals auf 210.000 Quadratmetern stattfinden, das sind fünf Prozent mehr Fläche. Für mehr Wohlbefinden wird mit mehreren Maßnahmen gesorgt. So sollen die Gänge in den Hallen breiter werden, zusätzliche Lounge- und Catering-Flächen sollen die Atmosphäre entspannen, Hotspots werden beruhigt. Insgesamt werden rund 1000 Aussteller aus über 50 Ländern erwartet.

Spiele, Spiele, Spiele

In den vergangenen Jahren haben neue Konsolen immer wieder für Highlights in Köln gesorgt. In diesem Jahr wird die Gamescom davon wohl nicht profitieren, denn die Konsolen der nächsten Generation werden erst 2020 erwartet. Das tut der Faszination Gamescom aber keinen Abbruch. Denn anders als die E3 in Los Angeles, die sich primär als Neuheitenmesse für ein Fachpublikum definiert, richtet sich die Gamescom vor allem an Fans. Das heißt: Nerds, Noobs, E-Sportler, Cosplayer, Eltern, Kleinkinder und ältere Semester sorgen für ein bunt gemischtes Publikum.

Spiele am Laufmeter gibts dennoch. Viele der in Los Angeles vorgestellten Weltneuheiten wird man in Köln spielen können. Allerdings macht sich auch in Köln die Messe-Müdigkeit gewisser Hersteller bemerkbar: Activision/Blizzard etwa glänzt in Deutschland – wie übrigens auch Rockstar Games – durch Abwesenheit, «Overwatch»- und «Diablo»-Fans gucken also in die Röhre. Immerhin: Am Sony-Stand kann man das mit großer Spannung erwartete neue «Call of Duty: Modern Warfare» spielen (siehe Trailer oben).

Doch auch ohne diese US-Branchenriesen muss man Spiele-Highlight nicht weit suchen. Knaller wie «Borderlands 3» (der Grund, warum 2K Games endlich wieder einen Stand in Köln hat), «Man of Medan» (Bandai Namco), «Monster Hunter World: Iceborne» (Capcom), «Doom Eternal» (Bethesda), «Fifa 20», «Need for Speed Heat» (beide EA), «Fortnite» (Epic, diesmal etwas weniger prominent als letztes Jahr), «Contra: Rogue Corps» (Konami), «Pokémon Schild und Schwert» (Nintendo), «Rainbow Six Siege»(Ubisoft) und das bereits in LA mit viel Tamtam vorgestellte Sci-Fi-Meisterwerk «Cyberpunk 2077» sorgen dafür, dass Zocker-Herzen höherschlagen werden. Zudem wird die Flatrate Xbox Game Pass bei Microsoft einen Schwerpunkt bilden.

Bundesrat Berset vor Ort

(L'essentiel/srt)

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