«Game of Thrones»-Star

09. April 2019 20:15; Akt: 09.04.2019 20:22 Print

So sah Emilia Clarke direkt nach ihren Gehirn-​​OPs aus

Emilia Clarke verriet vor kurzem, dass sie wegen Hirnblutungen zweimal fast gestorben wäre. Nun teilt der GoT-Star erstmals eindrückliche Bilder von ihren Krankenhausaufenthalten.

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Blutergüsse im Gesicht, blasse Haut und ein Schlauch, der ins Gehirn führt: «Game of Thrones»-Star Emilia Clarke (32) zeigte am Sonntag im Rahmen eines Interviews mit dem TV-Sender CBS zum ersten Mal Fotos, auf denen sie nach ihren beiden Gehirnoperationen 2011 im Krankenhaus zu sehen ist.

«Ich war gerade im Fitnessstudio, als ich plötzlich unendlich qualvolle Kopfschmerzen bekam. Ich konnte nicht mehr stehen oder laufen», erinnert sie sich an den Moment zurück, als sich die erste Hirnblutung bei der damals 24-Jährigen bemerkbar machte. Clarke musste sich daraufhin sofort einer Operation am Schädel unterziehen.

Zwei Jahre später folgte die nächste Hirnblutung

Nach dieser ersten Operation konnte sie sich nicht mehr an ihren Namen erinnern. Es folgte eine traumatische Zeit, in der Emilia sogar darum gebeten hat, sterben zu dürfen, wie sie in einem Gastbeitrag für «The New Yorker» schrieb. Glücklicherweise erholte sie sich und konnte nur sechs Wochen nach dem Eingriff für die Dreharbeiten der zweiten Staffel ans Set der Fantasy-Serie zurückkehren.

Zwei Jahre später folgte jedoch der nächste Tiefschlag: Ein kleineres Aneurysma hatte eine erneute Hirnblutung ausgelöst.

Diesmal musste sie am offenen Gehirn operiert werden, Teile ihres Schädelknochens wurden durch Titan ersetzt. Beinahe hätte sie den Schlaganfall nicht überlebt.

Ein Teil ihres Gehirns ist gestorben

«Ein kleiner Teil meines Gehirns ist damals gestorben», so Clarke über die Ernsthaftigkeit des zweiten Schlaganfalls. «Wenn ein Teil deines Gehirns länger als eine Minute nicht durchblutet ist, dann funktioniert diese Region nicht mehr.» Nur: Man habe ihr nicht genau sagen können, welche Konsequenzen dies nach sich ziehen würde.

Nach einem Monat im Krankenhaus habe sie alle Hoffnungen verloren, wie sie im «New Yorker» gestand. Ihr größte Angst sei immer gewesen, dass sie nicht mehr schauspielern könne: «Davor hatte ich bei beiden Anfällen richtige Paranoia.»

Ihre GoT-Rolle hat sie abgelenkt und gestärkt

Dennoch hat sie es geschafft. Geholfen habe ihr dabei vor allem ihre «Game of Thrones»-Rolle der Drachenmutter Daenerys Targaryen: «Ich ging ans Set und verkörperte diese starke Frau, die durch Feuer geht und zu Hunderten von Menschen spricht.»

Das habe sie davor bewahrt, sich zu viele Gedanken über den Tod zu machen.

In der Nacht auf Montag startet die achte und letzte Staffel von «Game of Thrones» – mit Emilia Clarke in einer der Hauptrollen. (Video: HBO)

(L'essentiel/mim)

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