Song mit The 1975

26. Juli 2019 13:47; Akt: 26.07.2019 14:54 Print

Stürmt Greta Thunberg jetzt auch die Charts?

Am Donnerstag veröffentlichte sie mit der englischen Pop-Rock-Band The 1975 einen Track, in dem sie einen vierminütigen Auftritt hat.

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«Wir befinden uns jetzt gerade am Anfang einer klimatischen und ökologischen Krise», sind die ersten Zeilen im neueste Track der UK-Band The 1975. Was wie der Beginn einer Greta-Thunberg-Rede klingt, ist tatsächlich eine: Die 16-jährige Klimaaktivistin aus Schweden spricht höchstpersönlich die gesamten Lyrics des Stücks, das wie die Band The 1975 heißt.

Mit ihrer gewohnt ruhigen, aber gefassten Stimme spricht Greta in dem knapp fünf Minuten langen Song von der Dringlichkeit des Handelns im Kampf gegen die Klima-Krise – instrumentalisch begleitet wird sie dabei von The 1975. «Wir sind gerade am Scheitern – haben aber noch Zeit, die Situation zu verändern», lautet ein Ausschnitt des Songs.

Der musikalisch untermalte Monolog endet mit den folgenden Sätzen: «Es gibt keine Grauzone, wenn es ums Überleben geht. Jetzt ist die Zeit, zu rebellieren.»

Der Erlös soll gespendet werden

Die Zusammenarbeit zwischen der englischen Band und der Schülerin wurde erst mit dem Release des Tracks verkündet. Am Donnerstagmittag postete Greta dazu einen Instagram-Beitrag, den sie gemeinsam mit Matt Healy (30), dem Leadsänger der Band, zeigt. Dazu schreibt sie: «Ich bin so glücklich, mit diesen großartigen Menschen zu arbeiten. Danke, dass ihr die Message verbreitet.»

Laut dem Post wird der neue Track mit Greta der erste Song auf dem neuen Album von The 1975 sein. Außerdem wird laut der 16-Jährigen der gesamte Erlös, den der Song The 1975 einbringt, an Extinction Rebellion gespendet – eine Stiftung, die sich fürs Kilma einsetzt. Auch Healy postete ein Bild mit Greta, welches er schlicht mit «Es ist Zeit, zu rebellieren» kommentierte.

Internet-User sind begeistert, einiger aber auch skeptisch

Auf Social Media zeigt sich die Mehrheit der Leute begeistert über The 1975. «Was für ein großartiger Song. Es tut aber auch weh zu realisieren, wie unsere Gesellschaft gerade verkackt», lautet ein Kommentar auf Twitter. «Dieser Track ist so wichtig und Greta den Monolog sprechen zu lassen, war die beste Entscheidung, die The 1975 treffen konnte», ist eine andere Bemerkung, die ein User unter einer von The 1975s Twitter-Beiträgen verfasste.

Jedoch gibt es auch kritische Stimmen unter den Internet-Usern: Ein paar haben die Befürchtung, dass die Band die Kollaboration mit der Klimaaktivistin nur zu eigenen Marketingzwecken eingegangen ist. «Leute, seien wir mal ehrlich. Matt macht sich hier gerade den Klima-Trend zu Nutze, um mehr Aufmerksamkeit für sein Album zu generieren. Hinter ihrem Manifest steckt kein Handeln», lautete der Kommentar einer skeptischen Twitter-Userin.

Welche berühmten Personen Greta Thunberg sonst schon getroffen hat, erfahren Sie in der Bildstrecke.

(L'essentiel/mim)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • svendorca am 26.07.2019 14:14 Report Diesen Beitrag melden

    d'Leit veblöden emer méi...

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  • kaa am 26.07.2019 15:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Alles schéin a gutt! Fänken awer un mech ze froen, watt mir hei net gesin: Wien finanzéiert daat alles: Reesen, Hotels, Catering, etc. An dann nach d’Titelbild als « Next Generation Leader » um cover vumTime Magazine vum 27 May an designer outfit etc. Falls daat alles gesponsert wier, stellen sech anner Froen, zB Glaawwierdegkeet?

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  • Maxim am 26.07.2019 17:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gin da vollkommen recht dobei. Mae muss een sech lo mol fro stellen wat huet dat alles bis elo bruecht? Naicht an waert och naicht brengen well die deck Leit wou eppes kennen änneren op Geld aussin an weider maachen. Et kann een och net fun haut op muer en autovervued rausbrengen oder en elektroauto rausbrengen wou all mensch sech leeschten kann. Naicht waert do gescheien.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Phil am 28.07.2019 23:57 Report Diesen Beitrag melden

    Déi Joffer erënnert mech un dat Meedchen "Regan" aus dem Film der Exorzist...

  • Maxim am 26.07.2019 17:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gin da vollkommen recht dobei. Mae muss een sech lo mol fro stellen wat huet dat alles bis elo bruecht? Naicht an waert och naicht brengen well die deck Leit wou eppes kennen änneren op Geld aussin an weider maachen. Et kann een och net fun haut op muer en autovervued rausbrengen oder en elektroauto rausbrengen wou all mensch sech leeschten kann. Naicht waert do gescheien.

  • kaa am 26.07.2019 15:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Alles schéin a gutt! Fänken awer un mech ze froen, watt mir hei net gesin: Wien finanzéiert daat alles: Reesen, Hotels, Catering, etc. An dann nach d’Titelbild als « Next Generation Leader » um cover vumTime Magazine vum 27 May an designer outfit etc. Falls daat alles gesponsert wier, stellen sech anner Froen, zB Glaawwierdegkeet?

    • Christophe am 26.07.2019 16:35 Report Diesen Beitrag melden

      kenne mir net einfach aktzeptieren datt et fennef fir zwielef ass wat d KLima ugeet? amplaz sech sou topesch froen ze stelle vun der finanzeierung, haette mir besser froen ze stellen wei mir dei next 50 joer iwwerliewen op der Aerd, dei mir futti gemach hunn. trauereg menschheet. Greta for President!

    • K1000 am 28.07.2019 14:47 Report Diesen Beitrag melden

      @Christophe : Ech froe mech wei mir die next 50 Joer kennen iwwerliewen bei esouvill Dommheet. T'Aerd besteet seit Millioune Joeren a wärt och nach Millioune Joeren bestoen. Daat ännert sech och net wann ewei virun 2000 Joer een sech un t'Kreiz neele leisst oder eng pubertär Strutz ouni Pubes de Leit t'Welt erkläre well.

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  • svendorca am 26.07.2019 14:14 Report Diesen Beitrag melden

    d'Leit veblöden emer méi...

    • Christophe am 26.07.2019 16:32 Report Diesen Beitrag melden

      a wei engem senn?

    • Greta am 28.07.2019 15:12 Report Diesen Beitrag melden

      @Christophe : Am Onsenn !!!!!!

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