Brit Awards

23. Februar 2017 07:47; Akt: 23.02.2017 07:49 Print

Wham-​​Kollege weint um George Michael

Die Brit Awards glichen dieses Jahr einer Gedenkveranstaltung: David Bowie und George Michael wurden geehrt. Für eine politische Note sorgte Katy Perry.

Emotionale Brit Awards: Die verstorbenen Sänger David Bowie und George Michael werden gewürdigt. (Video: Tamedia/AFP)

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David Bowie hat bei den Brit Awards posthum zwei Auszeichnungen gewonnen. Die Musikbranche feierte am Mittwoch auch den verstorbenen Sänger George Michael. Und Katy Perry performte ihre neue Single mit mutmaßlich politischer Botschaft.

Mehr als ein Jahr nach seinem Tod ist David Bowie bei den Brit Awards in London gleich doppelt ausgezeichnet worden. Bowie, der am 10. Januar 2016 gestorben war, erhielt den Preis posthum in der Kategorie Bester britischer Solokünstler und für sein letztes Werk «Blackstar», das als Bestes britisches Album ausgezeichnet wurde. Den Preis für «Blackstar» nahm Bowies Sohn Duncan Jones entgegen.

David Bowies Sohn Duncan Jones nimmt die Auszeichnung für das beste Album entgegen. (Video: Youtube/Brits)

Die Auszeichnung als Beste britische Solokünstlerin erhielt die Sängerin Emeli Sandé, die auch ihren Song «Hurts» darbot. Zur besten britischen Gruppe wurde die Band The 1975 aus Manchester gewählt, zum besten britischen Nachwuchskünstler der Blues- und Soulsänger Rag'n'Bone Man.

Emeli Sandé freut sich über ihren vierten Brit Awards. (Video: Youtube/Brits)

Mars, Williams und Perry im Showblock

In den internationalen Kategorien gingen die Brit Awards 2017 an Rapper Drake, Sängerin Beyoncé und die Gruppe A Tribe Called Quest, die allerdings bei der glamourösen Preisverleihung in London allesamt durch Abwesenheit glänzten. Einzig Drake hatte immerhin eine Videobotschaft vorbereitet.

Im Showprogramm traten Bruno Mars, Robbie Williams und Katy Perry auf. Die US-Sängerin, die zuletzt häufiger politische Botschaften sendete, sang ihre aktuelle Single «Chained To The Rhythm» und ließ dazu zwei überdimensionale Skelette auf der Bühne tanzen. Die Figuren erinnerten aufgrund ihrer Kleidung an US-Präsident Donald Trump und die britische Premierministerin Theresa May bei ihrem ersten Treffen Ende Januar in Washington.

Perrys Auftritt fand ein großes Echo in den sozialen Medien und wurde zum Aufmacher der Boulevard-Zeitung «Daily Star», die in einem typisch englischen Wortspie von einer «Horrorshow» schrieb. Der «Mirror» nannte den Auftritt «umstritten».

Tränen für Michael

Die Brit Awards gedenken George Michael. (Video: Youtube/GM AEFAN)

Für den emotionalen Höhepunkt des Abends sorgte Andrew Ridgeley, ehemaliger Bandkollege des an Weihnachten 2016 verstorbenen George Michael im Pop-Duo Wham!. Gemeinsam mit den früheren Wham!-Background-Sängerinnen Helen «Pepsi» DeMacque und Shirlie Holliman, denen dabei die Tränen kamen, erinnerte er an seinen Freund. Anschließend sang Coldplay-Sänger Chris Martin Michaels Hit «A Different Corner».

Die Brit Awards gelten neben den Grammys als wichtigste Musikpreise der Welt. Über die Auszeichnungen entscheiden mehr als 1000 Mitglieder der Musikindustrie, darunter auch die Nominierten und Gewinner der Vorjahre.

(L'essentiel/chk/sda/afp)

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