Unfall in Luxemburg

10. August 2018 07:00; Akt: 10.08.2018 20:39 Print

«In zwei Minuten ging alles in Flammen auf»

ZOUFFTGEN/DÜDELINGEN – An der Grenze zu Frankreich hat ein Auto am Dienstag plötzlich Feuer gefangen. Wir haben mit dem Fahrer gesprochen.

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Der Fall ereignete sich am vergangenen Dienstag. Auf der A3 kurz vor dem Grenzübergang Zoufftgen Richtung Frankreich fing ein schwarzer 4er BMW plötzlich Feuer. Die Police Grand-Ducale erklärte, dass das Fahrzeug einen Defekt hatte. Die Fotos, die das CIS Düdelingen auf Facebook veröffentliche sind spektakulär, der Fahrer hatte großes Glück. Erst am Mittwoch kündigte BMW eine großangelegte Rückruf-Aktion für verschiedene Modelle an.

«Ich habe keine körperlichen Verletzungen davongetragen, aber ich stehe immer noch unter Schock», erklärt der Mann im Gespräch mit L'essentiel. Das Feuer verfolge ihn seither jede Nacht: Ich schlafe sehr schlecht und sehe immer wieder die Flammen. Ich bin aber sehr glücklich, noch am Leben zu sein.» Die Frage, was passiert wäre, wenn er seine Großmutter oder seine Kinder dabei gehabt hätte, versucht er zu verdrängen.

«Wollten ein sicheres Auto»

Das Auto habe innerhalb kürzester Zeit Feuer gefangen. Was genau passierte, kann der Fahrer noch immer nicht erklären. «Ich wurde plötzlich langsamer und mein Auto reagierte nicht mehr. Als mich andere Fahrer mit der Lichthupe warnten, sah ich den Rauch.» Eine schwarze Wolke sei dann auch schon über die Lüftung ins Innere des Fahrzeugs gelangt. «Dann bin ich so schnell ich konnte aus dem Auto gestiegen», sagt der 30-Jährige. Um seine Papiere zu retten, sei er noch einmal zurück in das Auto gestiegen. «Zwei Minuten später ging alles in Flammen auf. Ich spüre die Hitze noch immer auf meinem Gesicht.

Weiterhin bleiben viele Fragen offen. Das Fahrzeug habe erst 90.000 Kilometer auf dem Tacho und sei gerade erst in der Werkstatt überprüft worden. «Da war noch alles in Ordnung», sagt Fahrer und ergänzt: «Meine Frau und ich sind die ersten Besitzer. Wir haben uns für den BMW entschieden, weil wir ihn für sicher hielten. Das Modell ist in Luxemburg sehr beliebt. Jetzt warten wir ab, was passiert.»

(fl/L'essentiel)

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