In Luxemburg

10. März 2019 14:24; Akt: 10.03.2019 19:41 Print

Schwere Sturmböen sorgen für Chaos im Verkehr

LUXEMBURG – Seit zehn Uhr warnen die Wetterdienste des Großherzogtums vor heftigen Windstößen. Zahlreiche Straßen mussten gesperrt werden.

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Am heutigen Sonntag bringen die Tiefdruckgebiete «Drigi» und «Eberhard» sürmische Böen nach Luxemburg, die örtlich mehr als 100 Stundenkilometer erreichen können. Auf der Beaufort-Skala werden solche Geschwindigkeiten als «schwerer Sturm» eingestuft. Diese Winde können Bäume entwurzeln oder zum Knicken bringen und größere Schäden an Häusern verursachen.

Der staatliche Wetterdienst Météolux hab deshalb die orangene Warnstufe herausgegeben. Sie gilt noch bis Sonntagabend, 22 Uhr. Dann erst soll sich das Wetter beruhigen.

Am Sonnatgnachmittag mussten die ersten Straßen gesperrt werden. Die betroffenen Strecken: der CR234 zwischen Contern und Hesperingen, der CR 103 zwischen Dippach und Mamer sowie die Straße zwischen Aubange und Messancy direkt hinter der Grenze zu Belgien. Insgesamt rückten die Feuerwehren am Sonntag 600 Mal aus (Stand: 17.30 Uhr). Auch zwischen Beles und Oberkorn sind Bäume umgefallen. Die Strecke musste gesperrt werden. Auf der Alten Brücke in Luxemburg-Stadt fanden ebenfalls Aufräumarbeiten statt.

Blockiert sind laut Polizei auch: die Strecke zwischen Hussigny und Differdingen, zwischen Mamer und Kehlen, zwischen Nospelt und Simmerschmelz, zwischen Hassel und Alzingen, zwischen Büderscheid und Goesdorf, zwischen Reckingen und Mersch, die Leudelinger Rue de la Gare, die Rue de Dahlem in Schouweiler, die Route de Michelau in Erpeldingen/Sauer sowie der CR324 zwischen Pintsch und Bockholtz.

Der Wetterdienst Météo Boulaide hat gegen 13.30 Uhr seine Warnstufe auf «Rot» erhöht. Nach dessen Angaben wurden in Bettemburg Windgeschwindigkeiten von 109 km/h gemessen. Windstöße von bis zu 115 km/h seien möglich.

Haben sie einen weiteren umgeknickten Baum oder andere Sturmschäden entdeckt? Schicken Sie uns ein Foto an web@lessentiel.lu.

(sw/L'essentiel)

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