Starke Regenfälle

10. Juni 2018 12:40; Akt: 10.06.2018 15:17 Print

Müllerthal wird erneut von Unwettern heimgesucht

LUXEMBURG – Am Samstagabend wurde das Großherzogtum wieder von heftigen Regenfällen getroffen, die im Osten und Zentrum des Landes für Überschwemmungen sorgten.

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Keine zwei Wochen nach den verheerenden Unwettern wurden die Menschen und Häuser im Müllerthal in der Nacht auf Sonntag erneut von heftigen Regenfällen getroffen. Deshalb rief die der Regierung am Samstagabend gegen 23.30 Uhr auch wieder den Krisenstab zusammen, um den Opfern rasch helfen zu können. Die Rettungsdienste registrierten zwischen 19 und 22 Uhr am Samstagabend rund 500 Anrufe, mehr als 200 Mal rückten sie aus, wie die Regierung mitteilt.

Wie in der Vorwoche war der Osten des Landes «am stärksten betroffen, vor allem das Müllerthal, Haller und Waldbillig». In diesem Gebiet wurden fast 100 Rettungskräfte zur Soforthilfe eingesetzt. Ebenfalls stark betroffen war das Zentrum Luxemburgs, wo die Feuerwehren in Préizerdaul, Useldingen, Bissen, Redingen und Luxemburg-Stadt alle Hände voll zu tun hatten.

Der staatliche Wetterdienst Météolux kündigte die Gewitterfront am späten Samstagnachmittag an. Sie durchquerte Luxemburg zwischen 19 und 21 Uhr. Die Armee soll in die betroffenen Gebiete geschickt werden, um die Straßen zu reinigen und zu räumen.

Leser von L'essentiel haben den Sturm in verschiedenen Orten des Landes dokumentiert. Einige Gebiete in der Großregion bleiben auch nicht vom Starkregen verschont, vor allem auf französischer Seite und im Raum Bitburg

Wassermassen in Müllerthal:

Eine überflutete Straße in Weimerskirch:

Auf dem Kirchberg:

In Haller in der Gemeinde Waldbillig.

In Fels:

In der Hauptstadt:

In Bissen:

In der Großregion:

(L'essentiel)

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