Kompakt und cool

03. März 2020 11:13; Akt: 03.03.2020 11:13 Print

Audi setzt erneut auf Klasse

Die vierte Generation des Audi A3 setzt auf Design und Digitalisierung.

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Während sich am Format nur wenig ändert, gehen die Designer bei der Form in die Vollen: Audi A3 Sportback.

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Während VW mit der gerade vorgestellten Generation 8 des Golf noch einmal Maße machen will, setzt Audi erneut auf Klasse. Wenn die Ingolstädter aus dem gleichen Baukasten im Mai die vierte Auflage des A3 zaubern, sieht er nicht nur besser aus denn je, sondern kann auch mit jeder Menge neuer Technik für Assistenz und Infotainment sowie gründlich überarbeitete Motoren auftrumpfen.

Während sich am Format nur wenig ändert und der Radstand von 2,64 Metern sogar identisch bleibt, gehen die Designer bei der Form in die Vollen: So reckt der nun 4,34 Meter lange A3 Sportback – so heißt der Fünftürer fortan – künftig einen flacheren Bug mit einem etwas schmollend dreinschauenden Single-Frame-Grill in den Wind und bekommt vor allem an der Flanke mehr Charakter. Denn erstmals sind die Seitenteile deutlich eingezogen, so dass die weit ausgestellten Radhäuser besser zur Geltung kommen.

Wertiger und feiner

Innen sind die Unterschiede zum Golf geringer. Ja, der A3 wirkt etwas wertiger und gönnt sich die feineren Materialien, doch die Digitalisierung macht hier wie dort große Schritte. Zum virtuellen Cockpit kommt ein riesiger Touchscreen samt neuer Sprachsteuerung und bald auch eine Integration von Amazons Alexa. Gleichzeitig rüstet Audi bei den Assistenten auf: Das Licht wird schlauer und schicker, der adaptive Fahrassistent hält Spur und Abstand bis 210 km/h und im Stopp-and-Go-Verkehr bis zum Stillstand. Und genau wie der Golf kommuniziert der A3 mit der Infrastruktur sowie den umgebenden Autos und erweitert so seinen Horizont.

Auch Audi bringt in der Kompaktklasse nun die ersten Motoren mit einem Startergenerator samt 48-Volt-Netz, der bis zu 0,4 Liter Benzin sparen soll. Zum Start gibt es den A3 mit einem 150 PS starken Turbobenziner sowie mit einem 2-Liter-Diesel, der 116 PS oder 150 PS leistet. Wenig später folgen ein Dreizylinder-Turbobenziner mit 110 PS sowie der 1,5-Liter-Benziner als Mildhybrid. Dabei wird es nicht bleiben: Eine Erdgas-Umrüstung und ein Plug-in-Hybrid sollen folgen. Außerdem gesellen sich zu den Fronttrieblern in der Startaufstellung bald wieder die ersten Quattros. Und natürlich stehen auch der S3 mit um die 300 und der RS3 mit etwa 400 PS auf dem Plan.

(L'essentiel/tg)

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