2. Generation Toyota Mirai

17. Oktober 2019 07:44; Akt: 17.10.2019 07:49 Print

Die Wasserstoff-​​Limo geht in die zweite Runde

Lange Haube, Heckantrieb und 30 Prozent mehr Reichweite: Toyota stellt den neuen, eleganten Mirai vor.

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2014 lancierte Toyota mit dem Mirai das erste Serienfahrzeug mit Wasserstoffantrieb. Hyundai hat 2018 mit dem Nexo nachgezogen, doch Brennstoffzellenautos sind weiterhin Exoten – es fehlt schlicht die Infrastruktur, insbesondere die Tankmöglichkeiten. Inzwischen gibt es europaweit mehr als 200 Wasserstoff-Tankstellen; von einem flächendeckenden Netz kann man also nicht sprechen.

30 Prozent mehr Reichweite

Dennoch setzt Toyota weiterhin auf diese spannende Antriebsart und zeigt an der Tokyo Motor Show (24. Oktober bis 4. November) die zweite Generation des Mirai – respektive einen Ausblick darauf, denn das Exponat ist noch als Studie deklariert. Die knapp fünf Meter lange Limousine mit enorm langer Motorhaube basiert auf einer neuen modularen Heckantriebs-Plattform, die für verschiedene Antriebe konzipiert wurde. Dank einer optimierten Brennstoffzelle und einem größeren Wasserstofftank soll die zweite Generation rund 30 Prozent mehr Reichweite bieten.

«Unser Ziel war es, ein Auto zu bauen, das die Kunden die ganze Zeit fahren möchten», sagt Chefingenieur Yoshikazu Tanaka. Man solle den neuen Mirai nicht wegen des Brennstoffzellenantriebs haben wollen, sondern wegen des Fahrzeugs an sich. «Wir werden uns bei der Entwicklungsarbeit weiterhin darauf fokussieren und hoffen, dass wir mit dem Mirai den Weg in eine Gesellschaft mit Wasserstoffenergie ebnen können.» Die Markteinführung ist für nächstes Jahr geplant, zuerst in Japan, den USA und in Europa.

(L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • jimbo am 17.10.2019 11:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    An trotzdem wärt sech den Auto net verkafen well dei Technik sech net wärt duerchsetzen...

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Die neusten Leser-Kommentare

  • jimbo am 17.10.2019 11:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    An trotzdem wärt sech den Auto net verkafen well dei Technik sech net wärt duerchsetzen...

    • Niemand am 17.10.2019 16:02 Report Diesen Beitrag melden

      Das sagt jemand, der ein Elektro-Auto fährt.

    • Niemand am 17.10.2019 16:03 Report Diesen Beitrag melden

      Und geben sie mal eine Begründung warum . . .

    • Bezos am 17.10.2019 23:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      dann fangen sie mal an.

    • De Mechel am 18.10.2019 14:26 Report Diesen Beitrag melden

      Jimbo hat wahrscheinlich Recht. Googeln sie mal zum Thema Brennstoffzellenautos, wie der Wasserstoff produziert wird, Wirkungsgrad, usw.

    • BlaBla am 21.10.2019 08:49 Report Diesen Beitrag melden

      Wasserstoff kann man aber nach tanken in einer vertretbaren Zeit. Der große Nachteil vom Elektroauto.

    • Besserwisserboy am 25.10.2019 11:59 Report Diesen Beitrag melden

      Brennstoffzellen gibt es auch schon auf Elektrolytbasis, diese erreichen eine Reichweite von 2400km mit einer Füllung. Die Flüssigkeit kann man sogar trinken und wird ohne Umweltbelastung hergestellt (Siehe Erfindung von Trevor Jackson). Leider wird sich diese Brennstoffzelle kaum durchsetzen da damit weder Autoindustrie noch Ökonzerne Geld verdienen können...

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