Neuheit

24. Juni 2020 16:15; Akt: 24.06.2020 16:15 Print

Dieser Mokka von Opel macht Appetit

Zwar gibt es den kleinen SUV von Opel in Zukunft nicht mehr mit Allradantrieb, doch der neue Mokka könnte vor allem bei jüngeren Generationen zum Renner werden.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Von wegen lustlos und langweilig. Der neue Corsa mag zwar nicht der aufregendste aller Kleinwagen sein, doch wenn Opel im Herbst mit dem Verkauf und im Frühjahr 2021 mit der Auslieferung des nächsten Mokka beginnt, wird so manchen Kritiker der Blitz treffen. Denn mit dem kleinen SUV führen die Hessen eine neue Designsprache ein, die mutiger und frecher ist als alles, was man seit GT und Manta von Opel zu sehen bekommen hat. «Der neue Mokka ist ein Blickfang und wird die Wahrnehmung unserer Marke verändern», trommelt deshalb Markenchef Michael Lohscheller. «Mit diesem Auto erfinden wir Opel neu und zeigen unsere Designsprache der kommenden zehn Jahre.»

Der neue Mokka trägt das ebenso neue Markengesicht «Vizor» mit einem strengen Blick aus betont schlanken LED-Scheinwerfern, hat eine spannend gezeichnete Silhouette und wirkt zudem sehr viel knackiger als das aktuelle Modell, weil er um 13 Zentimeter auf 4,15 Meter schrumpft und trotzdem etwas mehr Radstand bekommt.

«Leuchtturm für die Zukunft»

Aber die Erneuerung gilt nicht nur für die Form, die an sich schon faszinierend ist, sondern zum «Leuchtturm und Wegweiser für die Zukunft von Opel» soll der Mokka auch wegen seines technischen Gehalts werden. «Er zeigt alles, wofür Opel heute und in Zukunft steht: Der Mokka macht Spaß, ist effizient und in jeder Hinsicht innovativ», sagt Lohscheller. Nicht umsonst ist er der erste Opel, der serienmäßig und ausschließlich mit digitalen Instrumenten samt großem Touchscreen ausgeliefert wird, und natürlich greift Opel tief ins Konzernregal mit den Innovationen: Abstandsregelung, Panorama-Kamera, adaptive LED-Scheinwerfer – alles, was die Schatzkammern in Rüsselsheim und Paris zu bieten haben, das bauen sie auch ein. Und weil das beim Corsa schon genauso war, kommt einem vieles aus dem Mokka verdächtig vertraut vor.

Ganz besonders der Antrieb, bei dem Opel erstmals vom Start weg auch auf einen E-Motor setzt: Wie bei dem eher konventionell gestrickten Kleinwagen hat der 100 kW und wird aus einem Akku mit 50 kWh gespeist, der im besten Fall 332 Kilometer bei maximal 150 km/h ermöglichen soll und dank Schnellladung mit drei Phasen binnen 30 Minuten wieder zu 80 Prozent voll ist. Aus der alten Welt dürfte es die gleichen Motoren geben, die man auch vom Corsa kennt: Bei den Benzinern ist das ein 1,2 Liter großer Dreizylinder mit 75 bis 125 PS und bei den Dieseln ein 1,5 Liter mit 100, vielleicht auch 150 PS.

Verzicht auf Allradantrieb

Egal mit welcher Energie der Mokka fährt – er soll das aufgeweckter tun als die Konkurrenz und insbesondere der Vorgänger. Dazu hat Opel bis zu 120 Kilo Gewicht eingespart und das Fahrwerk neu abgestimmt, um sich damit auch von Konzernmodellen wie dem Peugeot 2008 abzugrenzen. Allerdings bleibt beim Generationswechsel neben den Kilos noch etwas auf der Strecke: Das X im Namen. Und zwar aus gutem Grund – weil in dieser Klasse die meisten Abenteuer doch nur auf Asphalt stattfinden und es die neue Plattform ohnehin nicht hergibt, wird der Allradantrieb ersatzlos gestrichen. Das werden die Schweizer Händler mit Bestimmtheit bedauern.

(L'essentiel/Thomas Geiger)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Karel am 24.06.2020 22:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Richteg gelongen... Mol endlech een flotten Kompakten Suv.

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Karel am 24.06.2020 22:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Richteg gelongen... Mol endlech een flotten Kompakten Suv.

    • pitti am 26.06.2020 13:21 Report Diesen Beitrag melden

      Genau richtig.

    • Banescht an baussecht Schuel am 26.06.2020 13:43 Report Diesen Beitrag melden

      Et muss éen just mol ofwarden wéivill Chicoré am Mokka dran ass

    einklappen einklappen