Der neue VW Golf

29. November 2019 09:26; Akt: 29.11.2019 09:38 Print

Evergreen reloaded

Der achte VW Golf soll die lange Erfolgsgeschichte weiterführen. Digitalisierung und Elektrifizierung sind dabei die Kernthemen.

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In den letzten 45 Jahren wurde alle 40 Sekunden ein VW Golf verkauft. 35 Millionen Stück in sieben Modellgenerationen, dazu ein ikonisches Design, das jeder kennt und zumindest in Europa lange Zeit das meistverkaufte Auto überhaupt: Der Golf gehört unbestritten zu den ganz Großen der Automobilgeschichte. Er ist seit jeher die Benchmark in der Kompaktklasse, der Gradmesser für alle anderen. Nun folgt die achte Generation – und wie viele Auto-Legenden muss sich auch der Golf dem aktuellen Zeitgeist unterwerfen. Zumindest ein Stück weit.

Digitalisierung und Elektrifizierung sind heute die Kernthemen im Autobau, und in diesen Bereichen versucht der Golf VIII, die Messlatte für die Konkurrenz einmal mehr höher zu legen. Ein digitales Cockpit und ein großer Touchscreen sind Standard und verschmelzen optisch zu einer großen, dem Fahrer zugeneigten Kommandozentrale. Nicht nur der Bildschirm, sondern auch andere Bedieneinheiten sind berührungsempfindlich. So wird mit einem Fingerwisch auf einem Sensorbalken die Lautstärke geregelt oder das Dachfenster geöffnet – cool!

«Hallo Volkswagen»

Eine neue Spracherkennung («Hallo Volkswagen») versteht normale Sätze und reagiert auf Eingaben wie «Ich habe Lust auf eine Pizza» - vergleichbar mit den Systemen, die Mercedes, BMW und Audi bereits eingeführt haben. Via App kann Amazon Alexa integriert und somit entsprechende Online-Dienste genutzt werden. Dass das Auto permanent online ist und mit dem Smartphone voll vernetzt werden kann, versteht sich von selbst. Auch betreffend Fahrassistenzsystemen wurde aufgerüstet.

Der achte Golf ist so ziemlich mit allem vollgepackt, was die Autotechnik diesbezüglich zu bieten hat, inklusive Notbremssystem beim Linksabbiegen im Gegenverkehr, vorausschauendem Adaptiv-Tempomat und dem so genannten Travel Assist, der bis 210 km/h teilautonomes Fahren auf der Autobahn ermöglicht. LED-Scheinwerfer sind in allen Varianten serienmäßig, auf Wunsch ist Matrix-LED-Licht erhältlich.

GTI und R kommen erst nächsten Sommer

Neue Motoren senken den Verbrauch im Vergleich zum Vorgängermodell um bis zu 17 Prozent. Zum Marktstart im Frühling werden ein 2-Liter-Diesel mit 115 oder 150 PS sowie ein 1,5-Liter-Turbobenziner mit 130 oder 150 PS angeboten – Letzterer ist auch als Mildhybrid mit 48-Volt-Riemenstarter-Generator erhältlich. Im Sommer 2020 kommt der GTI und der Golf R, gefolgt von gleich zwei Plug-in-Hybridversionen (204 und 245 PS) und einer Erdgasversion im Herbst. Der Kombi (Variant) wird dann für Winter 2020 erwartet.

Einen rein elektrisch angetriebenen Golf gibt es übrigens nicht mehr – dafür hat VW ja bald den neuen ID.3 –, und auch der Golf Sportsvan und die dreitürige Variante wurden gestrichen. Definitive Preise sind noch nicht bekannt.

(L'essentiel)

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