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19. Oktober 2020 17:00; Akt: 19.10.2020 17:02 Print

Fünf kleine SUVs, die aus der Masse herausstechen

Die Zahl der kleinen SUVs ist in letzter Zeit explodiert. Wir präsentieren fünf Modelle, die sich von ihren Konkurrenten abheben.

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Kleine SUVs erleben derzeit einen Boom. (Bild: Opel)

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Kleine SUVs gibt es mittlerweile en Masse. Neben zahlreichen Angeboten für den breiten Geschmack gibt es auch einige Crossover mit besonderem Charakter. Fünf Beispiele:

1. Ford Puma – der Sportler

Hochbauend und gerne etwas pummelig – kleine SUVs sind eigentlich nicht die geborenen Dynamiker. Dass sie aber durchaus flott sein können, zeigt der Ford Puma. Den sportlichen Charakter übernimmt er von seinem nahen Verwandten Fiesta, der Technik und Motoren stellt. Dass Zusatzgewicht und höherer Schwerpunkt kaum ins Gewicht fallen, liegt neben der gekonnten Fahrwerksabstimmung auch an den bissigen Mildhybriden im Portfolio. Bereits der 92 kW/125 PS starke Einstiegsbenziner (ab 24.100 Euro Listenpreis) tritt dank 48-Volt-Elektrounterstützung beherzt an. Reicht das nicht, steht in Kürze die komplett konventionell angetriebene ST-Version des kleinen Crossovers beim Händler – mit 147 kW/200 PS und einer Tempo-100-Spurtzeit im Sechs-Sekunden-Bereich und ab 34.100 Euro Bruttopreis.

2. Opel Mokka-e – der Elektroniker

War der erste Opel Mokka bei allem Erfolg noch ein innen und außen eher biederes Auto, verpasst die Neuauflage gleich der ganzen Marke einen Modernitätsschub. Das liegt nicht allein an dem neuen Familiendesign, das in Form einer vom Motorradvisier inspirierten Frontgestaltung bei dem Crossover Premiere feiert. Und auch nicht nur am stimmig durchdigitalisierten Innenraum. Eine entscheidende Rolle spielt der auf Wunsch eingebaute E-Antrieb mit 100 kW/136 PS. Kräftig, antrittsstark und leise passt er hervorragend zu dem kleinen Stadt-SUV. Wer lieber auf Verbrenner setzt, findet zu auch reine Benziner und einen Diesel.

3. Jeep Renegade – der Offroader

Die Bezeichnung «Crossover» dürfte man bei Jeep in Bezug auf die eigenen Modelle wohl gar nicht gerne hören, versteht man sich doch auch im Segment der hochgebockten Kleinwagen als kernige Geländewagen-Marke. Und tatsächlich hängt der kleinste Jeep die meisten Konkurrenten abseits der Straße locker ab. Die können in der Regel nicht mal mit Allradantrieb aufwarten, der Renegade bietet in der besonders geländegängigen «Trailhawk»-Variante sogar eine Getriebeuntersetzung und Stoßfänger für den erhöhten Böschungswinkel. In Verbindung mit der Top-Motorisierung, einem 177 kW/240 PS starken Plug-in-Hybridantrieb, werden allerdings stolze 42.900 Euro fällig. Ansonsten liegt der Einstiegspreis bei 24.700 Euro.

4. Toyota C-HR – der Hingucker

Lange Jahre hat man Toyota das biedere Design seiner Autos vorgeworfen. Beim kleinen Crossover der Marke stören sich Kritiker nun am Gegenteil: dem expressiven-kantigen Anti-Langeweile-Stil der zerklüfteten Karosserie. Ein bisschen übertrieben mag das Design durchaus sein – aber aus dem grauen Einerlei sticht der C-HR prägnant heraus. Und vielleicht direkt ins Auge seiner urbanen und jungen Klientel. Die erkaufen den starken Auftritt zwar mit einem engen, dunklen Fond und mäßiger Übersicht, erhalten aber im Ausgleich den ausgereiften und für Stadt sowie Kurzstrecke besonders geeigneten Hybridantrieb der Marke. Die Preise starten bei 29.900 Euro für den Comfort.

5. Suzuki Ignis – der Winzling

Nachdem die SUV-Welle von der Oberklasse über die Kompaktmodelle in die Kleinwagen gespült war, schien es wie der nächste logische Schritt, auch das Segment darunter zu fluten. Doch nachdem Suzuki mit dem Ignis die Klasse der Micro-SUV begründete, kam nicht mehr viel nach. So ist der 3,70 Meter kurze Fünftürer fast konkurrenzlos im urbanen Dschungel und im umliegenden Gelände. Dort kommt er dank Allradoption durchaus ordentlich zurecht, während ihm in der City seine knackigen Abmessungen und der sparsame Vierzylinderbenziner (83 PS) zugutekommen. Mit Preisen ab 18.490 Euro zählt er zudem zu den besonders günstigen Crossovern.

(L'essentiel/Holger Holzer)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Kaabes am 20.10.2020 08:02 Report Diesen Beitrag melden

    Wer benötigt denn einen SUV?? Ach ja diejenigen, die denken, sie müssten ein Statussymbol haben, um Leute zu beeindrucken, die sie nicht kennen und nicht mögen lol

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  • Ernest am 19.10.2020 17:17 Report Diesen Beitrag melden

    Keine Elektrovariante dabei und ausser Toyota bietet keiner ein wirklich überzeugende Hybridvariante an.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Kaabes am 20.10.2020 08:02 Report Diesen Beitrag melden

    Wer benötigt denn einen SUV?? Ach ja diejenigen, die denken, sie müssten ein Statussymbol haben, um Leute zu beeindrucken, die sie nicht kennen und nicht mögen lol

    • nameiscorrect am 21.10.2020 11:43 Report Diesen Beitrag melden

      Man "benötigt" auch kein Fernseher, Smartphone oder PC aber fast jeder will/besitzt diese Konsumgüter. Und sei es nur um Kommentare zu schreiben.

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  • Ernest am 19.10.2020 17:17 Report Diesen Beitrag melden

    Keine Elektrovariante dabei und ausser Toyota bietet keiner ein wirklich überzeugende Hybridvariante an.

    • E-Fan am 20.10.2020 09:33 Report Diesen Beitrag melden

      Augen auf im Straßenverkehr! Der Opel Mokka ist als E-Variante erhältlich und hier auch so beschrieben. Das Modell ist tatsächlich recht vielversprechend.

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