Infotainment

08. September 2019 20:09; Akt: 08.09.2019 20:11 Print

General Motors setzt auf Google Automotive

Beim Infotainment im Auto will der US-Hersteller ab 2021 auf das von Google entwickelte Android Automotive Betriebssystem setzen.

storybild

General Motors setzt in Zukunft auf das von Google entwickelte Android Automotive. (Bild: Google)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Früher ging es bei den neuen Autos in erster Linie um PS und Nm, heute um «Bites and Bytes»: Und im Wettstreit um technische Plattformen in Autos der Zukunft hat Google diese Woche einen großen Coup gelandet: Der US-Autoriese General Motors (GM) kündigte an, dass er sich von 2021 an «stärker auf das Android-Betriebssystem und Online-Dienste des Internet-Konzerns verlassen werde».

Das heißt: Ab 2021 werden Google-Karten und der Sprachassistent Assistant automatisch in künftigen GM-Autos integriert sein. Dieser Erfolg ist kein Zufall: Schon 2018 hatte die Auto-Allianz aus Renault und Nissan ähnliche Pläne angekündigt. Als erste Marke machte zuvor Polestar, der Elektro-Ableger von Volvo den Anfang.

Experten sehen Apple und Google vorne

Mit Android laufen bereits heutige Infotainment-Systeme in den Autos von GM und vieler anderer Hersteller. Es sind jedoch meist von den Herstellern selbst entwickelte Varianten. Das von Google entwickelte Android Automotive soll in Zukunft von den eigenen Angeboten des GM-Konzerns ergänzt werden.

Infotainment-Systeme gelten als ein entscheidendes Element für künftige Geschäftsmodelle. Branchenexperten gehen davon aus, dass derjenige, der diese Schnittstelle zu den Menschen im Auto besser kontrolliert, deutlich höhere Gewinne einfahren wird.

(L'essentiel/lab)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Julie am 10.09.2019 08:19 Report Diesen Beitrag melden

    Garmin, TomTom, allgemein die Navi's in den Autos haben etwas gemeinsam : die Karten stammen von Navtec. Ich habe die Karten im Garmin vor kurzem ge-updatet, der neue Stadtteil auf dem Banc de Gasperich ist da noch nicht zu sehen, auf Google-Maps sehr wohl. Bei Garmin und TomTom gibt es bereits Geräte unter 100 € , die Navi's der Autohersteller kosten enorme Summen und haben trotzdem alte Karten ! Dass GE jetzt auf Google setzt ist eine gute Sache .

Die neusten Leser-Kommentare

  • Julie am 10.09.2019 08:19 Report Diesen Beitrag melden

    Garmin, TomTom, allgemein die Navi's in den Autos haben etwas gemeinsam : die Karten stammen von Navtec. Ich habe die Karten im Garmin vor kurzem ge-updatet, der neue Stadtteil auf dem Banc de Gasperich ist da noch nicht zu sehen, auf Google-Maps sehr wohl. Bei Garmin und TomTom gibt es bereits Geräte unter 100 € , die Navi's der Autohersteller kosten enorme Summen und haben trotzdem alte Karten ! Dass GE jetzt auf Google setzt ist eine gute Sache .