Vorstellung

16. Juli 2020 09:28; Akt: 16.07.2020 09:30 Print

Großer Auftritt für den Haudegen

Der legendäre US-Offroader Ford Bronco wird wiederbelebt – und erhält gleich eine eigene Submarke. Nach Europa wird er offiziell aber nicht kommen.

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Vor 24 Jahren wurde der Ford Bronco nach 30 Jahren Bauzeit eingestellt – nun kehrt der legendäre US-Geländewagen zurück, und wie: Mit viel Pomp und Trara haben die Amerikaner die neue Generation vorgestellt, die sogleich eine eigene Submarke erhält. Denn wenn nächstes Jahr der neue Bronco im schicken Retro-Design als Zwei- und als Viertürer vorfährt sowie als SUV-Variante «Sport» auf den Markt kommt, wird man kein Ford-Badge an den Autos sehen – die Offroader werden fortan unter dem Brand «Bronco» vermarktet, mit einem wild ausschlagenden Pferd im Logo.

Um im erstarkten Konkurrenzumfeld gegen den neuen Land Rover Defender und den nach wie vor tonangebenden Jeep Wrangler bestehen zu können, hat Ford dem Bronco entsprechendes Rüstzeug mitgegeben. Die beiden Offroad-Varianten mit kurzem oder langem Radstand werden grundsätzlich mit Allradantrieb kombiniert – der Kunde hat dabei die Wahl zwischen zwei Allradvarianten. Zudem verfügt der neue Bronco über ein Terrain-Management-System mit unterschiedlichen Geländefahrprogrammen, wie man das schon von Land Rover, Jeep und anderen Herstellern kennt.

Eine Bodenfreiheit von 30 Zentimetern, Einzelradaufhängung vorne, Starrachse hinten, eine Wattiefe von 85 Zentimetern und in der Ausstattung «Wildtrak» 35-Zoll-Offroad-Räder: Aus seiner Geländetauglichkeit macht der neue Bronco keinen Hehl. Eine Besonderheit ist der semi-aktive hydraulische Stabilisator, der sich abhängig von der Fahrsituation aktivieren oder ausschalten lässt. Die Motorenpalette umfasst derzeit einen 2,3-Liter-Vierzylinder-Benziner mit 274 PS und einen 2,7-Liter-V6 mit 314 PS, kombinierbar mit einer 10-Gang-Automatik oder einem 7-Gang-Handschaltgetriebe. Der Bronco «Sport» ist wahlweise mit einem 1,5-Liter-Benziner mit 184 PS oder mit einem 2-Liter mit 248 PS erhältlich.

Erst 2021 auf dem Markt

Dass sich der neue Bronco vor allem gegen den Jeep Wrangler positioniert, zeigt auch das Karosseriekonzept. Während die 4,4 Meter lange SUV-Variante «Sport» mit festem Dach, Einzelradaufhängung an beiden Achsen und 8-Stufen-Automatik vor allem für die Straße konzipiert ist, sind die Karosserien der Offroader-Versionen modular aufgebaut: Dachelemente und Türen können wie beim Jeep Wrangler Rubicon einfach demontiert werden. Beim Viertürer kann der Kunde zwischen einem Soft- und einem Hardtop wählen.

Auf den Markt kommen wird der neue Bronco erst 2021 – und derzeit ist eine offizielle Markteinführung in Europa leider nicht geplant.

(L'essentiel/lab)

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