Wie im Weltall

13. Januar 2020 15:29; Akt: 13.01.2020 15:31 Print

So will BMW die Schwerkraft bezwingen

Eine neue Art von Komfortsitz soll ein schwebendes Gefühl vermitteln. Der «Zero Gravity Lounger» soll schon bald in Serie gehen.

storybild

Schwebend und bald in Serie: «ZeroG Lounger» . (Bild: BMW)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Fühlt sich so die Schwerelosigkeit an? Zumindest der Kopf scheint auf dem erstaunlich weichen Kissen zu schweben. Der Rest des Köpers ruht bequem in einer halb sitzend, halb liegenden Position während der Probefahrt entlang des Las Vegas Boulevards, auf der die Vorzüge des «ZeroG Lounger» genannten Komfortsitzes erlebt werden können.

Zum Einsteigen verharrt der Komfortsitz in aufrechter Position. Auf Tastendruck fährt er dann in die erste Liegestellung. Das fühlt sich an, als ob man auf einem sehr bequemen Sessel sitzt und dieser um 40 Grad nach hinten gekippt wird. Der in den Sitz integrierte Sicherheitsgurt passt sich der Sitzposition an und gewährleistet so die Sicherheitsstandards. «Das war bei der Entwicklung wichtig», erklärte Holger Hampf, Chef von BMW Design Works, vor der Probefahrt. Dazu gehört auch ein integrierter Cocoon-Airbag, der sich bei einem Unfall schützend um den Passagier hüllt.

Tests bestanden

Noch ein Tastendruck, und der Sitz fährt in die Liegeposition mit 60 Grad Neigung, während an Stelle einer Sonnenblende ein Monitor nach unten klappt. Damit man in dieser ungewohnten Haltung nicht reisekrank wird, blendet der Bildschirm eine wolkenähnliche Grafik ein, die sich je nach Kurve nach rechts oder links bewegt. Natürlich kann man auf dem Display aber auch einen Film schauen.

Diese Art zu reisen ist tatsächlich äußerst komfortabel – und schon bald möglich, denn der «ZeroG Lounger» geht in Serie, zunächst im großen Luxus-SUV X7. Alle Sicherheitstests sind absolviert und bestanden, der Sitz verfügt schon jetzt über eine Straßenzulassung.

(L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Julie am 14.01.2020 07:57 Report Diesen Beitrag melden

    nach dem 2ten Weltkrieg musste BMW Haushaltsgeräte fertigen, kommt jetzt eine neue Phase der Krisenbewältigung ? der Zug für umweltgerechte Autos ist längst abgefahren, deutsche Autobauer sitzen nicht drin (Mega-SUV's noch und nöcher, wie wäre es zur Abwechslung mal mit einem 2-Liter-Verbrauch-Auto, das wäre doch ne echte Herausforderung)

  • Besserwisserboy am 15.01.2020 12:13 Report Diesen Beitrag melden

    Und so einen Sitz braucht man weil...?

  • loshein am 14.01.2020 14:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ausser Sitze werden sie in Zukunft nicht mehr bauen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Besserwisserboy am 15.01.2020 12:13 Report Diesen Beitrag melden

    Und so einen Sitz braucht man weil...?

  • loshein am 14.01.2020 14:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ausser Sitze werden sie in Zukunft nicht mehr bauen.

  • Julie am 14.01.2020 07:57 Report Diesen Beitrag melden

    nach dem 2ten Weltkrieg musste BMW Haushaltsgeräte fertigen, kommt jetzt eine neue Phase der Krisenbewältigung ? der Zug für umweltgerechte Autos ist längst abgefahren, deutsche Autobauer sitzen nicht drin (Mega-SUV's noch und nöcher, wie wäre es zur Abwechslung mal mit einem 2-Liter-Verbrauch-Auto, das wäre doch ne echte Herausforderung)