Suzuki GSX 1300 RR Hayabusa

12. Februar 2021 19:27; Akt: 12.02.2021 19:38 Print

Suzuki bringt eine Legende zurück

Wegen verschärften Abgasregeln hat Suzuki die Hayabusa vor ein paar Jahren in Rente geschickt. Jetzt ist sie zurück – voll mit elektronischen Helfern und sauberer denn je.

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(Bild: Suzuki)

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Die vor einigen Jahren in Europa eingestellte Suzuki GSX 1300 RR Hayabusa feiert ihr Comeback. Zu Preisen ab 21.300 Euro wird der Sporttourer mit Supersportler-Einschlag, in modernisierter Form, ab April, auch in der Schweiz wieder verfügbar sein. Zu den Änderungen gehören ein aerodynamischer Feinschliff der Verkleidung sowie die Umrüstung auf LED-Leuchten rundum. Auffällig modifiziert wurde außerdem die Auspuffanlage, die mit modernisierter Abgasreinigungstechnik dabei hilft, das Euro-5-Niveau zu erfüllen.

Ebenfalls aufgerüstet wurde beim Elektronikpaket. Neu sind etwa eine dreistufige Launchcontrol, ein Tempomat sowie ein Geschwindigkeitsbegrenzer, mit dessen Hilfe der Fahrer das versehentliche Überschreiten von Tempolimits verhindern kann. Der Pilot kann zwischen den drei Fahrmodi Active, Basic und Comfort wählen, zudem sind Traktions- und Wheelie-Kontrolle 10-stufig, Motorbremse und Quickshifter 3- beziehungsweise 2-stufig verstellbar.

Weniger PS, mehr Spurtkraft

Zu den weiteren Features gehören Kurven-ABS, Berganfahrhilfe sowie ein Kontrollsystem, welches ein Abheben des Hinterrads bei Bremsmanövern auf abschüssiger Strecke verhindern soll. Für mehr Sicherheit dürfte außerdem ein überarbeitetes Bremssystem mit größeren Bremsscheiben sorgen. Im zentralen Bordcomputer-Display des Cockpits kann sich der Fahrer unter anderem über den eingelegten Gang sowie Schräglagenwinkel bei Kurvenfahrten informieren.

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Wie zuvor treibt die Hayabusa ein Reihenvierzylinder mit 1340 Kubikzentimeter Hubraum an, dessen Leistung, trotz diverser Modernisierungsmaßnahmen, gegenüber der Vorgängergeneration leicht auf 140 kW/190 PS und 150 Newtonmeter gesunken ist. Dennoch hat sich die Fahrleistungen verbessert: Das 264 Kilogramm schwere Bike braucht für den Sprint auf 100 km/h 3,2 statt zuvor 3,4 Sekunden, die 200 km/h fallen nach 6,8 Sekunden. Wie bei den älteren Versionen wird die Höchstgeschwindigkeit auf 299 km/h begrenzt. Das dürfte für den Alltag reichen.

(L'essentiel/Mario Hommen)

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