Model S schon vor Ort

11. September 2019 09:33; Akt: 11.09.2019 09:57 Print

Tesla bläst zur Rekord-​​Jagd auf Nürburgring

NÜRBURG – Ende August hatte Porsche auf der berüchtigten Rennstrecke einen neuen Rundenrekord aufgestellt. Nun hat Tesla-Boss Elon Musk sein Model S in die Eifel geschickt.

Inoffiziell war das Tesla Model S schon auf der Nordschleife des Nürburgrings unterwegs.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Der vollelektrische selbsternannte «Tesla-Killer» Porsche Taycan, der letzte Woche der Weltöffentlichkeit vorgestellt wurde, kann den US-Platzhirsch zwar nicht bei allen Eckdaten (Beschleunigung, Reichweite) schlagen, sorgt aber dennoch für weltweiten Wirbel. Besonders markant: Die Performance auf der Eifel-Kultstrecke Nürburgring, auf der der neue Elektro-Flitzer Ende August einen Rundenrekord von 7 Minuten und 42 Sekunden aufstellte.

Das wollte Tesla-Chef Elon Musk nicht auf sich sitzen lassen und kündigte großspurig auf Twitter an, das Model S gehe diese Woche auf dem Nürburgring an den Start.

Dafür erntete er den Spott vieler deutscher Medien, die prompt herausfanden, dass man am Nürburgring nichts von einer Rekordfahrt wisse und dafür auch gar kein Slot zur Verfügung stünde. Diese Woche sieht es aber aus, als hätte Tesla ein Schlupfloch gefunden, um das Model S auf der Kultstrecke zu entfesseln.

Erneut über Twitter teilte Elon Musk mit, dass das Model S bereits am Nürburgring vor Ort sei, aber «wahrscheinlich diese Woche nicht mehr den Rundenrekord anpeilen würde». Auf Anfrage beim Nürburgring wurde gegenüber L'essentiel bestätigt, dass Tesla am Industriepool teilnehme, dessen Termine aber nicht öffentlich kommuniziert werden.

Der Industriepool ist ein Zusammenschluss diverser Autohersteller und Zulieferer, der die Strecke für jeweils 14 Tage im Monat von 9 bis 18 Uhr in Beschlag nimmt. Dabei werden die Fahrzeuge auf der 20,832 Kilometer langen Strecke durch die Vulkaneifel auf Herz und Nieren geprüft. In einem Welt-Interview kommentierte etwa Markus Schrick, der Deutschland-Chef von Hyundai, dass die «Nordschleife [...] von der Streckenführung und der Straßenbeschaffenheit her so anspruchsvoll» sei, «dass ein Auto, das hier einen Langstreckentest besteht, auf jeder anderen Straße der Welt fahren kann.»

(dm/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Losch am 11.09.2019 17:46 Report Diesen Beitrag melden

    Lustig anzusehen wie die ganzen Tesla Fanboys jetzt unter ihren Steinen hervorkommen, unter die sie angesichts der fortlaufenden Pleiten und Pannen bei Tesla gekrochen sind.

  • Niemand am 11.09.2019 16:45 Report Diesen Beitrag melden

    Dieser Elon Musk kann sein Tesla überall schicken wo er will, der Tesla wird niemals ein Erfolg werden, niemals.

    einklappen einklappen
  • jeanpaul am 11.09.2019 11:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    nodeems den tesla net emol 1 ronn um hockenheimring packt ouni dass d akkuen iwwerhetzen wäert daat do wuel net esou spannend gin...

Die neusten Leser-Kommentare

  • irgendeen am 12.09.2019 06:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Den Tesla 3 as schon deen meescht verkaaften Elektroauto (huet den Nissan Leaf vum Troun gestouss). An praktesch all E-Auto test gett en Tesla als Referenz geholl. Tesla huet sech schon erfollegreich etableiert an op Rennstrecken sin se och net mei sou selten...

    • Niemand am 12.09.2019 17:09 Report Diesen Beitrag melden

      Tesla wird zukunftig nur als Kleinserie verkauft, mehr nicht.

    einklappen einklappen
  • Losch am 11.09.2019 17:46 Report Diesen Beitrag melden

    Lustig anzusehen wie die ganzen Tesla Fanboys jetzt unter ihren Steinen hervorkommen, unter die sie angesichts der fortlaufenden Pleiten und Pannen bei Tesla gekrochen sind.

  • Niemand am 11.09.2019 16:45 Report Diesen Beitrag melden

    Dieser Elon Musk kann sein Tesla überall schicken wo er will, der Tesla wird niemals ein Erfolg werden, niemals.

    • Phil am 14.09.2019 23:46 Report Diesen Beitrag melden

      Ech froen mech och wéi den enormen Präis vun deenen Tesla'en ze rechtfertegen ass. Ass dach nemmen eng Batterie op 4 Rieder mat 2 E-Motoren. Wat een kuckt wat vun Technologie an normalen Auto'en stecht, ass den Tesla juste eng deier Mogelpckung!

    einklappen einklappen
  • Warm Loft am 11.09.2019 12:08 Report Diesen Beitrag melden

    Den Ennerscheed ass: Den Tesla steet am Butek fir ze kaafen, wini de Porsche ausgeliwert get steet an de Stären. Mee trotzdem mol deck Reklamm machen an hoffen dass d'Chinesen eng Keier genuch Batterien liweren.

    • Losch am 11.09.2019 17:45 Report Diesen Beitrag melden

      Auslieferung des Taycan beginnt im 2. und 3. Quartal 2020 je nach Auslieferungsland und die Batterien werden nicht in China produziert. Informieren statt blamieren!

    • elmar wolff am 12.09.2019 18:06 Report Diesen Beitrag melden

      die Akkus des Porsches stammen nicht aus China sondern aus Südkorea (Lg Chem) aber eben nicht aus Deutschland.

    einklappen einklappen
  • Micky Roth am 11.09.2019 11:53 Report Diesen Beitrag melden

    Das hat nichts mit "deutscher Wertarbeit" zu tun, das Tesla Model S ist eine Familienlimousine, der Taycan ein Sportwagen. Porsche hat darüber hinaus ein erfahrenes Rennteam (Tesla nicht) und hat mit Sicherheit eine Spezialversion des Taycan auf die Strecke geschickt - man wollte ja einen Rekord aufstellen.

    • Dave Ballini am 11.09.2019 14:19 Report Diesen Beitrag melden

      Da stimme ich dir zu. Tesla wird da sicher weniger Aufwand betreiben können. Aber der Nico wird's schon richten ;-) Nein, im ernst, bin gespannt ob die Motoren nun genügend gekühlt werden können. Wünschen wird ich's mir, schon nur mal eine 7:41er Zeit...

    • Losch am 11.09.2019 17:41 Report Diesen Beitrag melden

      Taycan und Tesla haben beide 4 Türen, 5 Sitze und einen vergleichbaren Kofferraum, also durchaus vergleichbar.

    • Phil am 14.09.2019 23:41 Report Diesen Beitrag melden

      Virwat geet den Musk dann ouni Team dohinner...well hien dann kee Rekord opstellen?

    einklappen einklappen