McLaren

11. Oktober 2017 08:03; Akt: 11.10.2017 08:03 Print

Im Ultimate Vision kann man die Straße riechen

Pixel-Rennwagen mit Motorrad-Cockpit und 1150 PS: Im Rennhit «Gran Turismo Sport» hat der McLaren Ultimate Vision GT seinen großen Auftritt.

Mit dem McLaren Ultimate Vision Gran Turismo präsentieren die Briten einen atemberaubenden Supersportwagen exklusiv für das Rennspiel. (Quelle: Gran Turismo / YouTube)

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Auf dieses Game dürfen sich Menschen mit Benzin im Blut freuen: 162 neue Autos werden zum Start in «Gran Turismo Sport» ab 18. Oktober verfügbar sein. Und im Gegensatz zum Vorgänger werden dieses Mal keine Standardmodelle mehr zur Auswahl stehen, die in «GT6» noch aus alten PS2-Zeiten mitgeschleppt wurden.

Star der neuen Parade ist ein Engländer. Mit dem Ultimate Vision Gran Turismo präsentiert McLaren einen atemberaubenden Supersportwagen exklusiv für das Rennspiel. Für seine 1150 PS und 1275 NM kombiniert man einen 4-Liter-Biturbo-V8 mit zwei Elektromotoren, die an den Vorderrädern sitzen. Der Verbrenner treibt die Hinterräder an, die E-Motoren die vordere Achse.

McLaren-Show

Entstanden ist die Kooperation durch den Aufruf von Serienvater Kazunori Yamauchi, der die Zukunftsvisionen der Autohersteller kennenlernen wollte. Der Ultimate Vision Gran Turismo zeige denn auch das Designdenken der Zukunft, sagt McLaren. Neben seinen mehr als 1000 PS und einem aus Karbon gefertigten Chassis präsentiere das Konzept einen Ausblick auf kommende Technologien. Dank präziser aerodynamischer Abstimmung und einem Gewicht von unter 1000 kg begeistere der Ultimate Vision GT mit höchster Performance auf der virtuellen Rennstrecke.

Jedes Teil der Karosserie und jede Linie unterliegt laut McLaren einer bestimmten Funktion. Die Frontpartie unterteilt das Team um Designer Rob Melville in vier Schächte. Die Spoilerlippe schiebt sich nach vorn, aktive Aerodynamik-Komponenten tun das Ihre für mehr Speed. Dadurch steigt der Abtrieb, womit man den Konsolen-Rennwagen so richtig durch die Kurven werfen kann.

Wie auf einem Motorrad

Mit dem Ultimate Vision GT können sich die Spieler aber nicht nur auf atemberaubende Geschwindigkeiten freuen. Es gibt auch eine echte Premiere: Durch die mittig nach vorne gerichtete Fahrposition kann man die Rennstrecke und die Kurven so intensiv wie noch nie spüren – der Fahrer kann die Rennstrecke förmlich riechen.

Die Position am Steuer ist dabei so ähnlich wie auf einem Motorrad. Der Kopf zeigt nach vorne und nach unten, befindet sich so also fast direkt oberhalb der Vorderachse. Das ist mehr als ein Gimmick: In Verbindung mit der großen Glasfläche hilft diese Position dem Fahrer genau zu sehen, wo der Scheitelpunkt der Kurve liegt. So kann man jede Runde exakter und somit schneller fahren.

Kein Prototyp

Viele kleine Details zeigen einmal mehr die Rennsportaffinität der Briten: Der Verbrennungsmotor bekommt Luft über trapezförmige Öffnungen, die vor den hinteren Kotflügeln eingelassen sind. Die Bremsscheiben verlegt McLaren nach innen. Im Spiel wird es die Pixel-Bolide in drei Lackierungen geben: Performance, Ulterior und Noir – eine eleganter als die andere.

Einziger Schönheitsfehler: Obwohl als Rennwagen für die Zukunft konzipiert betont McLaren, dass der Ultimate Vision GT «kein Prototyp für einen zukünftigen Sportwagen» sei. Eigentlich schade.

(L'essentiel/rtl)

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