Lunex-Serie

13. Mai 2016 14:00; Akt: 13.05.2016 15:16 Print

Outdoor-​​Sport trotz Pollenallergie?

LUXEMBURG - Eine Begleiterscheinung des Frühlings ist der Pollenflug. Dennoch können Allergiker fast beschwerdefrei Sport in der Natur treiben.

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Trotz Pollenflug können Allergiker im Freien trainieren - wenn sie ein paar Regeln beachten. (Bild: DPA)

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Wintertristesse adé, Sommerlust hallo: Gerade jetzt bei steigenden Temperaturen zieht es viele Menschen voller Elan zum Sporttreiben in die Natur. Doch nicht alle haben Spaß daran – für manche wird der Aufenthalt im Freien schnell zur Qual: Die Nase läuft, die Augen tränen, Müdigkeit greift um sich. Denn leider hat der Frühling für zahlreiche Menschen eine ungeliebte Nebenwirkung: Allergien. Insbesondere Leute mit Heuschnupfen haben mit sich zu kämpfen.

Macht Sport im Freien dann trotzdem Sinn? Eindeutige Antwort: JA! Denn Outdoor-Training eignet sich besonders gut zum Stressabbau und Energietanken nach den dunklen und kalten Wintertagen. Wenn man ein paar Verhaltensregeln beachtet, kann man auch als Allergiker ziemlich beschwerdefreien im Freien trainieren − trotz Pollenflug:

  • Bei Pollenflugdiensten (zum Beispiel: Internet/App) informieren und nicht zu Zeiten mit Spitzenbelastung trainieren.
  • Während der Baumblüte das Training auf weitflächige Wiesen verlegen, zur Zeit der Gräserblüte in den Wald gehen (zu empfehlen: Nadelwälder).
  • Besser morgens vor 8 Uhr oder abends nach 20 Uhr trainieren. Dann fällt der Pollenflug etwas geringer aus.
  • Optimal ist das Training nach einem Regenschauer, da er die Luft von herumfliegenden Pollen reinigt.
  • Nach dem Training möglichst schnell von allen Pollen befreien: Haare und Sportbekleidung waschen. Hilfreich sind auch Nasenduschen.
  • Spezielle Salben – auf Rezept vom Arzt – können die Nasenschleimhaut schützen.
  • Vielversprechende Ergebnisse zeigt auch eine aktuelle Studie aus Finnland. Studienteilnehmer, die spezielle Nasenfilter trugen, um so die Pollen zurückzuhalten, blieben nahezu beschwerdefrei. Und durch die Filter wird die Einatmung nicht erschwert.

Ungeachtet aller Maßnahmen ist eine Rücksprache mit dem behandelnden Arzt zu empfehlen.

(Christina Lutz/Lunex/L'essentiel)

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