Lunex-Serie

14. Oktober 2016 14:00; Akt: 14.10.2016 14:05 Print

Fit und munter in die verschnupfte Jahreszeit

LUXEMBURG - Die Grippeviren lauern im Herbst überall. Sport ist ein guter Schutz dagegen. Wie man bei Kälte trainieren sollte, verrät unser Experte der Lunex University.

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In den kalten Monaten fällt es vielen Freizeitsportlern schwerer, zu trainieren - aber gerade dann ist es für den Körper wichtig. (Bild: DPA)

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Im Herbst kann man der nahezu überall drohenden Ansteckungsgefahr kaum entgehen: sei es der verschnupfte Kollege auf der Arbeit, die hustende Kassiererin beim Einkaufen oder die eigene Familie, in der Infekte von einem zum anderen weitergereicht werden. Wer seine sportlichen Aktivitäten jetzt nach draußen verlagert, der macht einen wichtigen Schritt, um gut in diese besondere Jahreszeit zu starten. Gleichzeitig sorgt man vor für die richtig kalten Tage im Winter.

Zu intensive Trainingsbelastungen können jetzt kontraproduktiv sein, die Infektanfälligkeit sogar erhöhen. Aus diesem Grund eignen sich eher moderate Trainingsbelastungen, die das Immunsystem positiv stimulieren. Passende sportliche Aktivitäten sind primär ein extensives Ausdauertraining (hohe Umfänge mit relativ geringer Intensität) oder ein moderates Krafttraining (zum Beispiel in Form von funktionellem Training an der frischen Luft). Die einzelnen Trainingseinheiten sollten nicht länger als 60 Minuten dauern, damit der Körper keinem unnötigen Stress ausgesetzt wird. Nach eher intensiveren sportlichen Aktivitäten sollte dem Körper eine ausreichende Regenerationszeit von etwa 48 Stunden eingeräumt werden.

Gerade Sportneulinge profitieren vom gemeinsamen Training mit anderen Sportlern beziehungsweise der Betreuung durch einen Trainer. Liegen bereits Erkrankungen, zum Beispiel im Herzkreislaufbereich, vor, ist die vorherige Rücksprache mit dem behandelnden Arzt wichtig.

Tipps für die erfolgreiche Umsetzung:

•Die Trainingsintensität ist stark vom individuellen Trainingszustand abhängig. Als gute Richtlinie für Laufen als moderates Ausdauertraining gilt die Maxime «Laufen ohne Schnaufen».

•Besteht die Möglichkeit während des Ausdauertrainings die Herzfrequenz zu kontrollieren, so kann man sich an einem Richtwert von 110 bis 140 Schlägen pro Minute orientieren.

In diesem Sinne: Kommen Sie gut durch den Herbst und nutzen Sie diese Jahreszeit gezielt, um (noch) fitter zu werden!

(Thomas Haab/Lunex/L'essentiel)

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