Lunex-Serie

24. Juni 2016 14:00; Akt: 24.06.2016 14:05 Print

Was man vom Training der Profis lernen kann

Was unterscheidet einen Amateurfußballer von einem Profi? Ein wichtiger Punkt ist das Training. Doch hier kann man sich seinen Vorbildern in einigen Bereichen annähern.

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Viele Amateure wollen trainieren wie die Profis - ein paar Annäherungen sind durchaus möglich. (Bild: DPA)

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Viele Breitensportler und Amateurfußballer sind sich sicher: «Wir trainieren wie die Profis!» Dabei ist es als Nicht-Profi gar nicht so einfach, sein Training wirklich nach dem Vorbild der Spitzensportler zu gestalten. Profifußballer trainieren zweimal pro Tag, werden von Physiotherapeuten und viele anderen bei ihrem Job unterstützt.

Hier liegt ein wichtiger Unterschied: Ronaldo, Messi und Co. sind Berufsfußballer, sie müssen sich nicht den ganzen Tag auf ihre «normale Arbeit» konzentrieren und abends ausgelaugt zum Training stürmen. Sie spielen auf gepflegtem Rasen und verletzen sich nicht auf Ascheplätzen. Natürlich ist bei den Trainingsbedingungen das Budget entscheidend, bei konkreten Trainingsinhalten könnte man aber einiges vom Profi lernen.

1. In der Saison sind Knochen und Gelenke wegen der Belastung durch Training und Spiel verletzungsanfälliger. Statt harter Ausdauereinheiten sollten Breiten- und Amateursportler am Tag nach dem Spiel lieber auf Auslaufen im aeroben Bereich ohne Laktatbildung setzen: Etwa 30 Minuten leichtes Laufen bei bis zu 110/120 Puls (Laufen ohne Schnaufen) fördern die Regeneration optimal.

2. Fast die Hälfte des Profitrainings fällt in den Bereich Koordination und Kraft. Beweglichkeitsübungen eignen sich besonders für den Tag vor dem Spiel.

3. Abwehr, Mittelfeld und Angriff trainieren unabhängig und finden in der Gruppentaktik zusammen.

Wer die Motivation hochhält und den Spaß am Training nicht verliert, der hat so vielleicht schon den ersten Schritt zum Aufstieg geschafft.

(Britta Hannig/Lunex/L'essentiel)

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