Lunex-Serie

10. Juni 2016 14:00; Akt: 10.06.2016 14:33 Print

Kinderleicht: Koordination im Alltag trainieren

LUXEMBURG - Während wir mit zunehmendem Alter meist immer gemütlicher werden, lässt unser Bewegungsapparat nach. Dagegen können Sie aber etwas machen.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema

Auf vorbeifahrende Autos reagieren, Passanten in überfüllten Einkaufspassagen ausweichen, Gardinen aufhängen, mit Einkäufen auf dem Arm die Wohnungstür aufschließen: Alle diese Situationen schulen unsere Reaktions- und Gleichgewichtsfähigkeit. Oftmals werden wir jedoch bequem, gehen den «einfacheren» Weg und meiden solche alltäglichen Herausforderungen.

Trainiert man seine koordinativen Fähigkeiten hingegen regelmäßig, kann man gezielt etwas für die eigene Mobilität tun – und das bis ins hohe Alter. Das hilft beim Erlernen neuer Bewegungsabläufe (zum Beispiel bei einer Sportart), und sorgt dafür, dass wir auf unvorhersehbare Situationen schneller reagieren können (Sturzprophylaxe).

Praxistipps:

1) Bleiben Sie bei der nächsten Bus-/Zugfahrt stehen und versuchen Sie, während der Fahrt das Gleichgewicht zu halten, ohne sich abzustützen. Bitte dabei eine Hand immer in der Nähe eines Griffs halten.

2) Gehen Sie bewusst den «unangenehmeren» Weg: Balancieren Sie auf der Bordsteinkante. Springen Sie wie in Kindertagen über Pfützen. Falls Sie sich das körperlich zutrauen: Steigen Sie über einen niedrigen Zaun, statt immer das Gartentor zu nehmen.

3) Krabbeln, Hüpfen und Laufen Sie mit (Ihren) Kindern beziehungsweise Enkelkindern. So trainieren Sie längst vergessene Muskeln und fordern Ihre Koordination.

Generell können wir für unseren Alltag viel von Kindern lernen, da sie sich noch deutlich spontaner und vielfältiger bewegen. Das trainiert, hält jung und macht Spaß.

(Christina Lutz/Lunex/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.