Lunex-Serie

07. Oktober 2016 14:55; Akt: 07.10.2016 14:55 Print

So nutzen Sportler Social-​​Media-​​Plattformen richtig

Die Bedeutung Facebook und Co. wird für Sportler und Vereine immer höher. Mario Leo von der Lunex-University erklärt die besten Strategien für einen sicheren Auftritt.

Er weiß, wie es geht: Cristiano Ronaldo ist bei Twitter die Nummer eins unter den Sportlern. Er hat dort über 47 Millionen Follower.

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Der Aufstieg der Digitalen Medien wird zunehmend als der einflussreichste Katalysator für den Wandel des Sport-Marketings erkannt. Hierbei ergeben sich für alle Beteiligten, Fan oder Interessierte und Sportler, grundsätzlich viele Vorteile. Die Digitalen Medien und besonders die Sozialen Netzwerke sollten daher ein elementarer Bestandteil im Kommunikations- und Marketingmix eines Vereins oder Sportlers sein.

Ein digitaler Nutzer bekommt Zugang zu allen wichtigen Informationen seiner Interessen – oder Idole – und kann mit seinem „Gefällt Mir“ oder dem „Folgen“ einer «Wertegemeinschaft» beitreten, die ihm exklusive Informationen und direkten Kontakt bietet. Er kann zum Beispiel mit dem Athleten direkt in Dialog zu treten, ihn loben oder mit ihm diskutieren.

Sportler steigern so ihre Bekanntheit, erhöhen die Aufmerksamkeit für ihre Sportart und Leistungen. Durch regelmäßiges Engagement in den Sozialen Netzwerken vergrößert sich die «Wertegemeinschaft». Dadurch verringert sich auch die Abhängigkeit von den klassischen Medien (Tageszeitungen, Magazine, etc.), ohne an Aufmerksamkeit zu verlieren. Mit wachsender Fan-Community und sportlichem Erfolg entsteht ein digitales Markenbild für den Sportler, das dann auch im Marketing an Bedeutung gewinnt.

Eine oder mehrere Plattformen?

Es fällt auf, dass immer mehr Sportler gleich mehrere Profile im Einsatz haben, beispielsweise eines bei Facebook, bei Instagram und Twitter. Und auch allen Dreien findet man dann die gleichen Inhalte. Das ist natürlich für die Zielgruppe mehr als unglücklich. Denn ein richtiger Fan, der seinem Lieblingssportler auf mehreren Plattformen folgt, findet dann immer die gleichen Botschaften.

Neben diesen drei Plattformen gibt es natürlich noch eine ganze Reihe an weiteren Social-Media-Möglichkeiten. Wichtig für den Sportler ist aber immer die Frage: Was möchte ich mit den Auftritten in Social Media eigentlich erreichen und welche Kanäle will ich auch privat nutzen? Aufwand und Ziel müssen im Einklang stehen und sollten keinen Mehraufwand verursachen – der Athlet soll schließlich erfolgreich Sport betreiben.

Wichtig für die erfolgreiche Umsetzung

Wichtig für jeden Sportler ist zu verstehen, dass es nicht um die reine Größe der Wertegemeinschaft geht, sondern um Aktualität, Relevanz und Mehrwert. Werden diese drei Attribute auf den gewählten Social Media Plattformen erfolgreich umgesetzt, dann ist das Interesse in der Zielgruppe gewährleistet.

Social Media zeigt häufig die Wichtigkeit des Gewinnens – die Fan-Community wächst dann viel schneller, wenn man positive sportliche Ergebnisse erzeugt. Dies zeigt sich über alle Sportarten hinweg.

Was kann man beim Thema Social Media von Sportlern lernen?

Immer mit einem konkreten Plan agieren und von vier Kernfragen aus, eine digitale Strategie ableiten:

1.Was möchte ich mit meinem Auftritt in Social Media erreichen? 2.Welche Inhalte stehen mir zur Verfügung? 3.Welche Ressourcen habe ich? 4.In welchem Zeitraum will ich diese Ziele erreichen?

Dass es sich für Nichtleistungssportler lohnt, zeigt ein Land in Europa schon sehr bemerkenswert. Die gälischen Sportarten in Irland, allen voran die Gaelic Athletic Association (www.gaa.ie) setzen bewusst auf Social Media, nutzen ihren Auftritt um sowohl die nationale Zielgruppe mit Inhalten zu erreichen, aber auch um ihre Sportarten global bekannter zu machen, um neue Fans & Interessierte für ihre Sportarten zu gewinnen. Das sollte Anreiz und Motivation sein!

(Mario Leo/Lunex/L'essentiel)

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