Initiative auf Barbados

14. Juli 2020 10:49; Akt: 14.07.2020 10:53 Print

Bald könnte die Karibik zum Home Office werden

Weil der Tourismus nur zögerlich anläuft, hat man auf der Karibik-Insel Barbados eine neue Zielgruppe im Visier: Telearbeiter mit Faible für Traumstrände!

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Bei dieser Aussicht könnte bald jeglicher Telearbeits-Stress verfliegen. (Bild: Pixabay)

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Premierministerin Mia Mottley will nicht auf die Rückkehr der Touristen auf die Karibikinsel Barbados warten. Deswegen will sie Telearbeiter mit einem 1-Jahres-Arbeitsvisum aus dem Home Office auf die Trauminsel locken. «Man muss nicht in Europa oder den USA oder Lateinamerika arbeiten, man kann auch herkommen und ein paar Monate lang hier arbeiten», wird Mottley im stern zitiert.

Zu Zeit werden die rechtlichen Rahmenbedingungen der Aktion geprüft. Die Regierungschefin scheint aber entschlossen, die Karibikinsel als etwas anderes Home Office zur Verfügung zu stellen, um damit auch Gastronomie und Wirtschaft wieder auf die Beine zu helfen. Der Tourismus, dessen Einnahmen dieses Jahr Corona-bedingt zu großen Teilen wegfallen, macht 12 Prozent der Wirtschaft des Landes aus.

Vor dem Virus selbst muss man auf Barbados relativ wenig Angst haben. Insgesamt gab es lediglich 103 gemeldete Fälle und sieben Todesopfer. Einreisende müssen bei der Ankunft einen höchstens 72 Stunden alten Test vorlegen oder können sich alternativ am Flughafen für 150 Euro testen lassen.

(L'essentiel)

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