USA

13. Februar 2020 07:30; Akt: 13.02.2020 07:42 Print

Ein Roadtrip entlang der Ostküste Floridas

Wem Miami zu «mainstreamig» ist, wird diese Spots an der Ostküste lieben. Hier erlebst du den Bundesstaat so vielfältig und authentisch wie nie zuvor.

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Dieser Roadtrip nimmt dich an einzigartige Destinationen in Florida mit. Wir beginnen am nördlichsten Punkt der Ostküste und enden am südlichsten Punkt der kontinentalen USA. Wer sich entscheidet, die Ostküste zu erkunden, wird auf malerische Naturstrände, Delfine, Surfer, Küstenfischer und eine Meeresfrüchte-Küche treffen, die einem das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt.

Amelia Island

Ab dem Flughafen Jacksonville ist die Insel Amelia Island in rund 40 Minuten mit dem Auto zu erreichen. Hier wird einem das Herz aufgehen, denn es scheint, als würde sich die Erde etwas langsamer drehen. Die Häuser strahlen in den schönsten Farben und erinnern an Pippi Langstrumpfs Villa Kunterbunt. Tatsächlich wurde die erste amerikanische Version des Langstrumpf-Klassikers 1988 auf Amelia Island verfilmt – das Haus steht heute noch und ist zum Verkauf ausgeschrieben.

Was hier vor keinem Haus fehlen darf, ist die traditionelle Südstaaten-Terrasse mit einem Florida-Schaukelstuhl, auf dem man gemütlich die Sommerabende genießen kann. Kein Wunder also, gilt Amelia Island als beliebter Inspirationsort für Schriftsteller. Außerdem sind die Quarzsandstrände absolut perfekt und das Highlight für jeden Romantiker wird ein Ritt dem Strand entlang sein.

St. Augustine

Etwa zwei Stunden Autofahrt von Amelia Island entfernt liegt St. Augustine, die älteste Stadt der USA – und sie ist definitiv einen Stop wert. Die Fußgängerzone mit den kleinen Boutiquen und Restaurants ist perfekt für einen gemütlichen Shoppingtag. Mitten im Städtchen steht außerdem das Castillo de San Marcos, eine spanische Festung aus dem 17. Jahrhundert, die einen atemberaubenden Blick auf den Meeresarm von St. Augustine bietet.

Daytona Beach

Beach Girls und Boys Ahoi! Daytona Beach ist der Surfer-Hotspot schlechthin. Hier kann man ohne Probleme stundenlang am Strand verweilen, sich selbst im Surfen versuchen oder einfach auf einem Pier den Fischern zuschauen. Daytona Beach strahlt pure Freude am Leben aus und überzeugt mit seiner Lässigkeit. Denn es scheint, als startet man hier mit Yoga am Strand in den Tag und beendet ihn mit einem Feierabend-Bier am Pier.

Die Everglades

Wer sich nach ein paar Strandtagen in Daytona Beach etwas Action wünscht, sollte unbedingt den Everglades-Nationalpark besuchen. Anders als andere Nationalparks der USA, sind die Everglades weniger für ihre spektakuläre Landschaft bekannt, sondern vielmehr für ihre unglaublich vielseitige und exotische Tier- und Pflanzenwelt. Hier kann man Alligatoren und Schlangen beobachten. Empfehlenswert ist eine Kanufahrt oder eine Speedboat-Tour durch die Mangrovenwälder der Everglades.

Florida Keys

Als krönender Abschluss der Route sollte man unbedingt die Inselkette Florida Keys besuchen. Hier sind die Häuser pastellfarben und der Rhythmus der Insel ist dem karibischen Insel-Flow des nahe gelegenen Kubas angepasst: langsam und gemütlich.

Wer gern taucht, sollte sich auf keinen Fall das Florida Reef entgehen lassen. Es ist das einzige lebende Korallenriff der kontinentalen USA und das drittgrößte Korallenriff-System der Welt. Perfekt für atemberaubende Tauchgänge oder Schnorchel-Touren.

An der Spitze der Keys, auf Key West, steht das frühere Haus von Ernest Hemingway, der mehr als zehn Jahre hier lebte und die Markierung des südlichsten Punkts der kontinentalen USA.

(Simona Ritter/L'essentiel)

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