Waringo-Bericht

27. Januar 2020 10:27; Akt: 27.01.2020 14:49 Print

Großherzog Henri will Luxemburg weiter dienen

LUXEMBURG – Das Staatsoberhaupt hat sich zu den Vorwürfen des Waringo-Berichts geäußert und dabei auch Großherzogin Maria Teresa entschieden verteidigt.

storybild

Großherzog Henri verteidigt Maria Teresa und will weiter Luxemburg dienen.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Großherzog Henri hat sich mit einem schriftlichen Statement zu den Vorwürfen des am Freitag an Premierminister Xavier Bettel übergebenen Waringo-Berichts geäußert. In dem Dokument, welches vom Großherzoglichen Hof in Französisch, Luxemburgisch, Englisch und Spanisch verschickt wurde, schreibt Henri, dass er zur Zeit am Krankenbett seines Schwagers auf der Intensivstation in Genf weile und kritisiert die «unfairen Vorwürfe» gegen die Großherzogin, die er als «Angriff auf seine ganze Familie» empfinde.

Seit er den Thron bestiegen habe, hätte immer das Land an vorderster Stelle für beide gestanden und beide wollen weiter «zur Modernisierung unserer konstitutionellen Monarchie beitragen». Der Großherzog unterstreicht dabei die Rolle seiner Frau Maria Teresa und die «Hingabe, die sie in den vergangenen 39 Jahren an seiner Seite für das Land gezeigt hat».

Gemeinsam für Luxemburg

Er bekräftigt, dass er und seine Frau weiterhin für die «Bevölkerung und Luxemburg als Land» da sein wollen und werden.

Premierminister Bettel werde sich «zum gegebenen Zeitpunkt» zu dem zum großherzoglichen Hof erstellten Bericht äußern, teilte seine Sprecherin am Montag mit. Zuvor stehe eine «tiefgreifende Analyse» an. Zudem werde der Bericht dem Parlament vorgelegt. Wann dies der Fall sein werde, steht noch nicht fest, voraussichtlich aber im Februar, sagte sie gegenüber der DPA.

(L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • sputnik am 27.01.2020 11:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Als Großherzogin ,Ehefrau ,Mutter und Visitenkarte der luxemburgischen Bevölkerung hat man nicht nur Rechte sondern auch Pflichten und die sind ohne wenn und aber einzuhalten.! “ C’est à se soumettre ou à se démettre “. Falls so ein jener noch nicht verstanden hat dass Luxemburg in einer von vielen Ländern geschätzten Demokratie und nicht Diktatur lebt, dann hat der oder diese Person das falsche Land sich ausgewählt und würde dieser oder der Person vorschlagen, Unser so geschätztes kleines demokratisches Luxemburg zu verlassen und sich dort niederlassen wo halt der Mensch nicht mehr Mensch sein darf, sondern als Untertan der Obrigkeit behandelt wird!“ „ mir welle bleiwen waat mir sinn “ Und für diese Freiheit im Namen aller Bürger ein Danke an unsere verstorbenen skandalfreie Großherzog Jean und seine Ehefrau die alle beide ein Vorbild für ein jedermann waren inklusive die großherzogin Charlotte . Im Namen vieler auch ein Danke an unseren Premierminister der dieses heißes Eisen zum Thema gemacht hat , da so einige der großen Volksparteien nicht die Eier besaßen aber höchstwahrscheinlich auf dem laufenden waren!

  • James Coehlo am 27.01.2020 10:47 Report Diesen Beitrag melden

    Nach een den net weess wéini et Zäit ass fir ze goen.

  • Arme Arbeiter gibt es auch in Luxemburg am 27.01.2020 10:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Monarchie abschaffen - Problem gelöst!

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • dan danchen am 28.01.2020 06:08 Report Diesen Beitrag melden

    man sollte die Vertraege auslaufen lassen und republikanisch denken.

  • Jack am 27.01.2020 20:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Och d'Madame Mestre marié de Nassau huet sech un den code du travail an un dei bestehend Legislatur ze ze haalen, a basta.

  • Timon.lu am 27.01.2020 18:19 Report Diesen Beitrag melden

    "Vive eis groussherzoglech Famill! Vive eis Monarchie! Vive Lëtzebuerg!" ;-) Beim nächsten mal jedoch bitte die Mitteilung auch in unserer Hochsprache Hochdeutsch verschicken!

  • yesitsme274@gmail.com am 27.01.2020 17:57 Report Diesen Beitrag melden

    , alles ënnert den Teppech kieren. Wann den Rapport stemmt dann wier et besser e géif einfach Plaz maachen fir déi nächst Generatioun, esou hätt d'Monarchie e Fochtbestand.

  • yesitsme274@gmail.com am 27.01.2020 17:56 Report Diesen Beitrag melden

    D'Monarchie ass en Iwwerrescht aus enger vergaangener Zäit déi haut keen Sënn méi mecht. Wann se sech Anstänneg behuelen ass mir dat och nach egal. Wat mer méi Suergen mecht ass déi  d'Reaktioun vum Grand-Duc. Entweder den Rapport ass gelunn an erfonnt, oder d'Press huet eis e Rapport verkaf deen et esou net gëtt, oder den Grand-Duc stécht den Kapp an den Sand. Wann déi éischt 2 punkten stemmen géifen dann wier dat e Skandal sonnergläichen. Am aneren Fall denken ech dass d'Monarchie keen Fochtbestand méi huet. An eiser Zäit kann een keng Ëffentlech Persoun sinn a mengen et kéint een, wei fréie