Van-Life

17. September 2020 17:08; Akt: 17.09.2020 17:21 Print

So günstig ist das Leben in einem Van gar nicht

Alles hinschmeißen und sich mit einem Bus auf den Weg machen? Drei Paare verraten, wie viel ein solches Leben tatsächlich kostet.

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Viele junge Leute träumen davon, alles hinzuschmeißen und sich mit einem Bus auf den Weg zu machen. Das auch ein solches Leben Geld kostet, wird dabei oft vergessen. (Bild: Photo by Jana Leu on Unsplash)

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Ein neues, freies Leben in einem ausgebauten Van starten? Einfach alles hinter sich lassen und nur noch vor sich auf die Straße blicken – oder das Meer? Ein Traum, der bei der einen oder anderen Person wohl auch aufgrund der Coronavirus-Pandemie wieder neu entfacht wurde. Kein Wunder, schließlich arbeiten derzeit laut Studien rund 40 Prozent der Bevölkerung aus dem Homeoffice. Eigentlich die perfekte Gelegenheit für ein Abenteuer auf die Straße. 

Aber wie viel kostet das Leben in einem Bus oder Wohnmobil überhaupt? Drei Paare, die seit Jahren auf vier Rädern leben, haben Business Insider ihre monatlichen Ausgaben verraten:

The Matneys - 1.830 Euro pro Monat

Aubry und Christian Matney aus Texas (USA) sind frisch verheiratet mit Anfang 20 in ihren umgebauten Van gezogen. Dreieinhalb Jahre ist das nun her. Damals arbeiteten sie noch aus dem Homeoffice für eine EdTech-Firma. Mittlerweile verdienen sie ihr Geld mit Kooperationen auf ihren Social-Media-Accounts, bieten einen Online-Kurs an und führen die Social-Media-Marketing-Agentur Matney Design. Zu Beginn dachten die Matneys, dass sie durch ihr Leben im Wohnmobil womöglich Geld sparen könnten. Sie befreiten sich zwar von Miete und Nebenkosten, «dafür bleiben aber andere typische Ausgaben, wie Telefon, Rechnungen, Versicherung, Fitnessstudio, Krankenversicherung und Auto», die entweder gleich bleiben oder sogar steigen sagt Christian.

Ihre Kosten: 156 Euro für die Versicherung des Autos, 34 Euro für ein Fitnessstudio, um duschen zu können, 300 Euro für Lebensmitteleinkäufe und 300 Euro fürs Essengehen, 255 Euro Spritkosten, 102 Euro für einen Telefonvertrag mit unbegrenztem Datenvolumen. Außerdem 170 Euro für ein Rentenkonto und 42 Euro für eine Risikolebensversicherung. Und dann wären da noch die Kosten, wenn das Wohnmobil eine Panne hat.

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Since, in some way, shape, or form, we are all experiencing COVID-19, we want to be intentional about what we share about our own slice of the experience. It would be easy to transfer our own stress and uncertainty to others and we don’t want to do that, so, while we’re going to be sharing our experience living in a van in a foreign country during this global pandemic, we are going to share as much positivity as we can! . We just posted our first quarantine vlog on Youtube (head to the link in our bio if you want to watch it) and even though it was just the beginning of a time filled with uncertainty, we had a really amazing day, initiating some habits we’ve wanted to build for a long time and spending time with good friends. Go watch and tell us what you’re doing during this global quarantine! We’d love to hear all about the new habits you’re building and how you’re managing to stay calm and positive during this time. . Stay safe and stay home everyone! We’ll get through this together!! . #stayhome

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Van Kookz - 1.530 Euro pro Monat

Kevin Arnold und Dani Dukes haben vor rund drei Jahren ihre Wohnung in Seattle aufgegeben und sparen seitdem 1.150 Euro im Monat. Allerdings mussten sie am Anfang viel investieren: Sie kauften einen gebrauchten Sprinter für 9.350 Euro und bauten den Innenraum für etwa 11.050 Euro selbst aus. Jetzt verdienen sie ihr Geld mit Umbauten für Menschen, die ebenfalls in einem Van leben wollen. Sie bringen diesen Leuten außerdem bei, wie sie Reparaturen selbst in Angriff nehmen können. Zusätzlich arbeiten sie gelegentlich als Barkeeper oder verdienen mit Videofilmen, Fotografieren und Youtube-Internetangeboten Geld. 

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As everyone else would say hello new followers... however we don’t have any anyways, we are the @Vankookz! Dani + Kev and we’ve been doing this a while. . We love this photo from #RTR courtesy of the homie Eel aka @freedomthevanbulance. It’s been a crazy summer of blood, sweat, and tears for the Kookz, as we make the push to finish this T1N Sprinter. . Building out a Sprinter is no joke. it’s basically building a custom home on wheels and the problem solving you have to face day to day is a lot more complex than the simple days of building this VW and some of our other smaller vehicles. ~ We wouldn’t say we are in over our heads, but we have made this new build so pro that it’s taken us way more time than anticipated. From welding all the cabinet frames to building high quality drawers and face frames, it’s been a lot of work! We are really stoked with the skills we’ve learned, but are thinking this will be the first and last Sprinter we build for someone else. ~ We’ve worked now 2 months non stop over 300 hours (x2) and finally are taking a break from the build, because we are kinda over it. We will upload a new YouTube video tomorrow tracking the progress thus far. . Huge thanks to Ethan the brains behind #endstudio and one of the most talented and genuine person you will ever meet. He’s also an amazing teacher, with that being said who’s interested in some build workshops? ~ Seeing all our #vanlife friends out there getting it all summer has been tough, but the end is near and this is going to make someone a happy home! If anyone knows someone looking for a van that’s basically a work of art, let us know! ~ Love you guys and thanks for following along on this adventure we call life! #vanlife #vankookz #vanlifediaries #vanconversion #vanningaintnojoke

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Die Benzinkosten hält das Paar mit etwa 140 Euro relativ niedrig, dafür geben sie für Lebensmittel rund 850 Euro im Monat aus.

FnA Van Life - 1.870 Euro pro Monat

Alexandra Napoli und Frankie McCullough brachen im Dezember 2019 in New York City ihre Zelte ab und investierten rund 14.000 Euro in den 2003er Dodge Sprinter namens Lolo. Ihr Geld verdienen sie heute mit Kooperationen auf Youtube oder Instagram.

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???????????? ???????????????? ???????????????? ???????? ???????????????? ???????????????????????????? ????????????????????????????????????, ???????? ???????????????????????? ???????? ???????????????????????????????? ???????????????? ???????? ???????????? ⁣ ⁣ Even though our van is having mechanical issues, there’s nowhere I would rather be than in the middle of nowhere with @thatvanguy⁣ ⁣ We’re currently parked up next to a river on forestry land outside of Lake Crescent in Washington. ???????????????????? ???????? ???????????????? ???????????? ???????????????????? ???????? ???????? ????????????????????????????????????, ????????’???????? ???????????????????? ???????? ???????????????????????????? ???????????? ???????????????????????????? ???????????????????????????????? ???????? ???????????????????????????? ???????????????????????????????? ???????????? ???????????????? ???????????? ???????????????? ???????? ???????????? ???????????????? ???????????? ???????????????? ????????????. ⁣ ⁣ ???????? ???????????? ???????????????? ???????????? ???????????????????????????????????????????? ???????? ???????????????????? ???????? ???????????????????????? ????????????????????? I’m hoping the Hoh rain forest doesn’t include a steep road ⁣ ⁣ @skooliana

Ein Beitrag geteilt von Alex | Vanlife Traveler (@thisvangirl) am

Etwa 535 Euro geben sie für Lebensmittel und Restaurants aus, 50 Euro für Café-Besuche, 102 Euro für ein Telefonvertrag und 290 Euro für ihre Krankenversicherung. 

(L'essentiel/kiky)

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