Abenteuer

16. März 2020 19:18; Akt: 16.03.2020 19:29 Print

Touristen können in 11.000 Meter Tiefe tauchen

Im Juni können drei solvente Abenteurer einen Trip zum tiefsten Punkt der Weltmeere buchen. Erst sieben Menschen waren dort unten.

storybild

Der Marianengraben ist der tiefste Punkt der Erde. (Bild: DPA)

Zum Thema
Fehler gesehen?

«Es ist die exklusivste Reisedestination der Welt», sagt Rob McCallum, Mitin­haber von Eyos Expeditions. «Es waren mehr Menschen auf dem Mond als auf dem Grund des Ozeans.»

Das Unternehmen ermöglicht es im Juni drei Personen, mit dem Spezial-U-Boot Limiting Factor auf 10 928 Meter zum Grund des Marianengrabens im westlichen Pazifik zu tauchen, wie CNN berichtet. Dafür hat sich der Reiseveranstalter mit der privaten Tauchfirma Caladan Oceanic zusammengetan.

Abstieg dauert vier Stunden

Der Tauchgang ist Teil einer acht Tage dauernden Expedition mit dem Basisschiff Pressure Drop. Der Ab- und Aufstieg zum und vom Zielort dauert dann vier Stunden, die Verweildauer auf dem Meeresgrund ist auf dieselbe Dauer angesetzt.

Im U-Boot, das auf einen maximalen Druck von 14.000 Metern geprüft ist, seien die «Missions-Spezialisten» durch 90 mm starke Titaniumplatten geschützt. Sie würden zudem viel Komfort und gute Aussicht über Bullaugen und Außenkameras genießen, erzählt McCallum. Die Touristen können dabei auch den ­Forschern an Bord bei ihrer Arbeit ­zuschauen.

Kein billiges Vergnügen

Über die Kosten für den exklusiven Ausflug schweigt sich McCallum noch aus – es dürfte sich allerdings um eine Zahl im hohen sechsstelligen Bereich handeln. Bei der Anmeldung gilt: First come, fisrt serve.

Der Marianengraben in der Nähe von Guam wurde erstmals 1960 vom Schweizer Jacques Piccard mit dem Tauchboot Trieste erreicht.

(L'essentiel/ftr)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Covid-19 am 18.03.2020 12:29 Report Diesen Beitrag melden

    Wird eh abgesagt. Corona.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Covid-19 am 18.03.2020 12:29 Report Diesen Beitrag melden

    Wird eh abgesagt. Corona.