Vilnius

08. Oktober 2017 16:02; Akt: 08.10.2017 16:05 Print

Heiße Partys in Bunkern des Kalten Krieges

Im Untergrund der litauischen Hauptstadt steigen die besten Partys: Luftschutzkeller in der ganzen Stadt wurden zu Bars und Clubs umfunktioniert.

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Nahezu tausend Bunker wurden in Litauen während des Kalten Krieges gebaut. Offiziell hätten sie den Einwohnern des ehemaligen Sowjetgebiets noch bis 2009 im Falle eines Angriffs oder einer Katastrophe Schutz bieten sollen, doch seit das Kernkraftwerk Ignalina seinen Betrieb aufgegeben hat, wurden die Luftschutzräume als überflüssig angesehen. Die meisten stehen seither leer.

Leben wie zu Sowjetzeiten

Einige sind jedoch zu neuem Leben erwacht. Im Untergrund der Hauptstadt Vilnius sind Hotels, Restaurants, Bars und sogar Fitnesszentren entstanden (siehe Bildstrecke). Nur Panzertüren, Wassertanks und Luftfiltersysteme erinnern noch an die ursprünglich Aufgabe der Bunker.

Wer stattdessen lieber in die UdSSR-Zeit zurückversetzt werden möchte, der findet 25 Kilometer außerhalb der Hauptstadt eine Möglichkeit dazu – und zwar ebenfalls unter der Erde: Im Soviet Bunker wird das Leben im Totalitarismus nachgestellt, brüllende Wachmänner, Gasmasken-Test und Leibesvisitation inklusive.

(L'essentiel/sei)

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