Porsche GT 115

22. September 2017 12:23; Akt: 22.09.2017 12:26 Print

12.594 PS reichen nur für 39 km/h – auf dem Meer

An die Leistungsdaten des GT 115 Hybrid müssen sich Porsche-Fans gewöhnen: 12.594 PS, Topspeed 39 km/h und eine Reichweite von 3400 Seemeilen.

storybild

35 Meter lang, und 12,3 Millionen englische Pfund teuer: Die GT 115 Hybrid aus der Kooperation Dynamiq mit Porsche. (Bild: Porsche)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Nur gerade 2,8 Sekunden vergehen, dann hat der neuste Porsche 911 GT2 RS (ab 341.800 Euro) Tempo 100 erreicht. Bei dem neusten Porsche, der kommende Woche bei der Monaco Yacht Show seine Premiere feiert, wird diese Höchstgeschwindigkeit nie erreicht. Denn der GT 115 Hybrid ist kein Straßensportler mit Rennsporttechnik, sondern eine von sieben exklusiven Motorjachten, die in Zusammenarbeit von Porsche Design und dem italienischen Bootsbauer Dynamiq entstanden ist.

Die 35 Meter lange Aluminium-Jacht bietet jeden Luxus für 6 Gäste und eine Besatzung von sechs Personen, und ist laut Dynamiq-CEO Sergei Dobroserdov «eine neue Art Gentlemen's Superjacht». Angetrieben wird die Motorjacht von zwei MAN-Dieseln und zwei Elektromotoren. Das reicht für knapp 39 km/h, dafür kann die GT 115 mit einer Reichweite von 3400 Seemeilen punkten.

Kein Schnäppchen

Und der Preis ist ebenfalls heiß: 12,3 Millionen sind im Automobilbusiness eine Ansage, im Jachtbusiness aber Alltag. Zum Vergleich: Ernesto Bertarellis Jacht Vava II ist 96 Meter lang und kostete rund 150 Millionen US-Dollar. Oder «Eclipse», die Jacht von Chelsea-Eigner Roman Abramovich ist 162,5 Meter lang und soll – inklusive U-Boot und Raketenabwehr – laut «Wikipedia» 850 Millionen Euro gekostet haben.

Nebst dem Design dürfen sich die zukünftigen Eigner darüber freuen, dass die Kissen aus dem selben Material gefertigt sind, wie die Sitze eines Porsche 911 R.

(L'essentiel/lab)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.