Raumklima

06. Juni 2016 16:35; Akt: 06.06.2016 16:42 Print

Pflanzen als Heilmittel gegen dicke Luft

Dass Pflanzen die Luft reinigen, ist nicht neu. Wir zeigen Ihnen, welche Pflanzen am effektivsten sind und wie ein spezieller Topf diese Wirkung sogar verzehnfacht.

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Schon lange ist bekannt, dass die Luft in Großraumbüros und alten Wohnungen meist nicht besonders gut ist: Der Mensch atmet ein, was Spanplatten, Kleber, Wandfarben, Teppiche in die Raumlauft abgeben – aber auch Drucker, Kopierer und Computer sondern Schadstoffe wie Formaldehyd, Toluol, Benzol und Lösungsmittelrückstände ab.

In geschlossenen Räumen tritt bei manchen Menschen das «Sick-Building-Syndrome» auf: Sie bekommen Kopfschmerzen, haben Konzentrationsschwierigkeiten, gereizte Augen und klagen über Erschöpfung und Müdigkeit. Kein Wunder: Im Laufe unseres Lebens atmen wir Mitteleuropäer rund 350.000 Kilogramm Luft ein, 90 Prozent davon Innenluft, also in Gebäuden oder Fahrzeugen. Diese Innenluft hat laut diversen Studien bis zu achtmal mehr Schadstoffe als Außenluft.

Pflanzen und Fenster helfen

Doch was kann man gegen die miese Luft tun? Regelmäßiges Lüften beispielsweise hilft auf jeden Fall. Noch viel effektiver ist aber Grünzeug: Dass Zimmerpflanzen der schlechten Luft entgegenwirken können, ist nicht wirklich neu – eine norwegische Studie hat gar ergeben, dass die gesundheitlichen Beschwerden wie brennende Augen in einem Büro um fast einen Viertel zurückgingen, nach dem Zimmerpflanzen aufgestellt wurden.

Um einen Raum komplett von Schadstoffen zu befreien, braucht es allerdings Zeit – und viele Pflanzen. Welche Pflanzen sich am besten als Luftfilter eignen, sehen Sie in unserer Bildstrecke. Doch was, wenn man keinen Platz (oder keine Geduld oder keinen grünen Daumen) für einen Mini-Urwald im Büro oder daheim hat? Auch dafür gibt es eine Lösung.

Das Übel an der Wurzel packen

Eine Forschungsstudie der Nasa hat gezeigt, dass Wurzeln in der Lage sind, Schadstoffe zu filtern und in Nährstoffe umzuwandeln. Damit die Wurzeln auch genug Luft zum Atmen haben, gibt es beispielsweise den Pflanzentopf «Airy». Der hat ein Belüftungssystem, mit dem die Wurzeln bis zu acht mal mehr Schadstoffe filtern können. Zusätzlich fasst der Topf 1,5 Liter Wasser, die Pflanze muss also deutlich weniger häufig gegossen werden, als in einem normalen Topf und taugt damit auch für Anti-Gärtner.

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(L'essentiel/mst)

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