Byton

08. Januar 2018 21:11; Akt: 08.01.2018 21:15 Print

Chinesen zeigen das «Auto der Zukunft»

Das chinesische Start-up Byton stellte an der Elektronikmesse in Las Vegas «das Auto der Zukunft» vor. Ist das Elektroauto gut genug, um Tesla zu schlagen?

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Die «Consumer Electronics Show» in Las Vegas gehört schon seit Jahren zu den weltweit größten Fachmessen für Unterhaltungselektronik. Schon seit einigen Jahren neu dabei sind viele namhafte Autofirmen, die an der Messe ihre Autos mit Elektroantrieb vorstellen. Nun will auch das chinesisches Start-Up Byton im Tesla-Markt mitmischen. Das Ziel: Ab 2019 soll das «fortschrittlichste Auto auf dem Markt» aus China kommen – zunächst nur in China. Ab 2020 soll der 4,85 Meter lange SUV von Byton dann auch in Europa für umgerechnet 38.000 Euro erhältlich sein.

Chef von Byton – der Name leitet sich von «Bytes on wheels» (Bytes auf Rädern) ab – ist der ehemalige BMW-Manager Carsten Breitfeld. Er war bei BMW maßgeblich bei der Konzeption des Hybridsportwagens i8 beteiligt. Aber auch frühere Manager von Apple, Google und Tesla arbeiten für das chinesische Unternehmen, das Investoren mit mehr als 200 Millionen Dollar ausgestattet haben.

«Computer auf Rädern»

Das «Auto der Zukunft» wird, wie Breitfeld am Sonntag auf der Elektronikmesse ankündigte, per Gesichtserkennung zu öffnen sein. Steuern lasse es sich unter anderem mit dem digitalen Assistenzsystem Alexa von Amazon, mit Gesten und Berührungen. Die Funktionen sollen sich mit Hilfe künstlicher Intelligenz ständig fortentwickeln. Das Auto «wird besser, je besser es dich kennt», sagte Byton-Präsident Daniel Kirchert. Auch fast autonom fahren soll das Auto können, verspricht Byton. Die Reichweite soll 500 Kilometer betragen, die Ladezeit der Batterie 15 bis 30 Minuten.

Byton reiht sich ein in eine Vielzahl von Firmen, die selbstfahrende Elektroautos zu einem erschwinglichen Preis anbieten und damit dem Branchenprimus Tesla Konkurrenz machen wollen. Der US-Autobauer hat sein Produktionsziel für sein Model 3, mit dem Tesla den Massenmarkt erobern will, aber bereits mehrfach verschieben müssen.

(L'essentiel/dk/sda)

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