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12. Juni 2012 17:14; Akt: 12.06.2012 17:55 Print

Leben in Luxemburg wird «billiger»

LUXEMBURG - An der Spitze der teuersten Städte für ausländische Besucher hat es einen Wechsel gegeben. Europäische Städte verlieren an Boden und auch die Lebenskosten in Luxemburg sind demnach «billiger» geworden.

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Tokio hat einer Studie zufolge den wenig beneidenswerten Titel der für Ausländer teuersten Stadt der Welt zurückerobert. Die japanische Hauptstadt verdrängte die angolanische Öl-Boom-Stadt Luanda vom ersten Platz. Ganz unten auf der Liste der 214 untersuchten Städte steht die pakistanische Hafenstadt Karachi, wo die Lebenshaltungskosten rund drei Mal billiger sind als in Tokio, wie es in einer am Dienstag von der Beratungsfirma Mercer vorgestellten Rangliste der teuersten Städte der Welt heißt.

Die Hauptstadt des Großherzogtums «verbessert» sich von Rang 72 auf Platz 84. Schuld ist die «Eurokrise», die das Leben in zahlreichen europäischen Städten billiger werden lässt. Paris beispielsweise rutschte 10 Plätze nach unten auf Rang 37, Rom um 8 auf 42 und Athen um 24 auf 77. London fiel von Platz 18 auf 25. Für die Studie wertet Mercer unter anderen Kosten für Wohnen, Lebensmittel oder Nahverkehr aus.

Auffallend teuer ist die Schweiz für seine Gäste. Während Genf einen «stolzen» 5. Platz behauptet belegt Zürich Rang 6, gleichauf mit Singapur. N'Djamena (Tschad) auf Rang 8, Hong Kong auf Rang 9 und Nagoya vervollständigen die Top Ten. Die teuerste Stadt in Lateinamerika ist São Paulo (Rang 12) vor Rio de Janeiro (13) und Caracas (29). Weiter hinten folgen New York und Brasilia (beide 33).

(L'essentiel Online / aeg/sda)

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