Mailand

30. Januar 2017 16:26; Akt: 30.01.2017 16:30 Print

Ein Wald, der auf dem Hochhaus wächst

Ein Wald in der Stadt? Eine schöne Idee, für die es zu wenig Platz hat. Ein italienischer Architekt hat eine Lösung gefunden.

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Zwei Hochhäuser in Mailand stechen optisch heraus: Sie sind grün. Nicht grün bemalt, sondern mit echten Pflanzen begrünt. Der Bosco Verticale (dt. vertikaler Wald) soll «ein Projekt für die Aufforstung in Städten» sein, so der italienische Architekt Stefano Boeri.

Bosco Verticale in Zahlen

Es ging Boeri hauptsächlich darum, urbanen Raum möglichst effektiv zu nutzen, ihn nicht weiter zu zersiedeln und gleichzeitig die Biodiversität in der Großstadt Mailand zu verbessern. Mit der Bepflanzung der Türme wurden außerdem neue Lebens- und Nahrungsräume für Insekten und Vögel geschaffen.

Die Türme sind beeindruckend hoch: Der eine, Torre E, hat 26 Stockwerke und ist 110 Meter hoch, der Torre D hat 18 Stockwerke und misst 76 Meter. Sie sind Heimat für über 900 Bäume, 5000 Büsche und 11.000 Pflanzen aus der Boden-Vegetation, also Gras, Klee, Moos und Ähnliches.

Eine Bereicherung für die Umwelt

Im Sommer sollen die Bäume zusätzlichen Schatten bieten und den Smog der Großstadt filtern. Im Winter, wenn die Bäume keine Blätter tragen, soll dennoch genug Sonnenlicht durchkommen. «Die Bäume beschützen das Haus vor Wind und Wetter», sagt Architekt Stefano Boeri.

Boeri sagt auch, dass das Einsetzen der Bäume nur rund fünf Prozent der Baukosten ausgemacht habe. Und: Wären alle Bäume des Bosco Verticale auf dem Boden gepflanzt worden, wäre dafür eine Fläche von 7000 Quadratmetern nötig gewesen.

(L'essentiel)

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