Luxus-Übernachtungen

23. Februar 2018 09:18; Akt: 23.02.2018 09:33 Print

AirBnb baut Geschäft mit Hotels und Luxus aus

Der Unterkunften-Vermittler will sein Geschäft mit Hotelangeboten und Luxusreisen ausbauen. Zudem soll eine eigene Rubrik für Boutique-Hotels geschaffen werden.

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AirBnb gilt bisher vor allem als Konkurrent der Hotelbranche, weil die Angebote auf der Plattform oft eine günstigere Alternative zu ihren Zimmern bieten. (Bild: DPA/Jens Kalaene)

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Der Unterkunften-Vermittler AirBnb will sein Geschäft mit Hotelangeboten und Luxusreisen ausbauen. Damit wird das Start-up großen Online-Reisefirmen wie Expedia oder Booking ähnlicher. AirBnb-Mitgründer und -Chef Brian Chesky gab bei der Vorstellung der Pläne am späten Donnerstag in San Francisco das Ziel aus, zum Jahr 2028 auf eine Milliarde Übernachtungen pro Jahr zu kommen.

Für zahlungskräftigere Reisende soll es im Frühjahr die neue Rubrik «Beyond by AirBnb» geben, in der Luxus-Unterkünfte wie Villen oder Penthouse-Wohnungen zu mieten sein werden. Bei «AirBnb Plus» wird die Qualität der Unterkünfte durch den Besuch eines Prüfers der Firma garantiert. Das Angebot startet mit rund 2000 überprüften Standorten.

Konkurrent der Hotelbranche

Zudem soll eine eigene Rubrik für Boutique-Hotels geschaffen werden, die nicht zu großen Ketten gehören. AirBnb gilt bisher vor allem als Konkurrent der Hotelbranche, weil die Angebote auf der Plattform oft eine günstigere Alternative zu ihren Zimmern bieten. Zugleich lassen aber auch Hotels Zimmer über AirBnb vermitteln – unter anderem weil dort die Gebühren für sie laut Experten deutlich niedriger sind als bei Expedia oder Booking.

AirBnb sammelte seit dem Start 2008 gut drei Milliarden Dollar bei Investoren ein. Dabei wurde die Firma zuletzt laut Medienberichten insgesamt mit mehr als 30 Milliarden Dollar bewertet – und wäre damit das zweitteuerste US-Start-up nach dem Fahrdienst-Vermittler Uber mit rund 70 Milliarden. Zuletzt soll es von den Geldgebern mehr Druck gegeben haben, AirBnb an die Börse zu bringen und profitabler zu agieren.

(L'essentiel/dpa)

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