Airbnb in der Karibik

09. März 2018 13:58; Akt: 09.03.2018 14:03 Print

Alleinstehende Insel sucht Mieter

In der Karibik gibt es tropische Inseln, die über Airbnb angeboten werden. Sie denken, das kostet bestimmt ein Vermögen, purer Luxus. Falsch!

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Jim Knopf lebte auf einer, Robinson Crusoe strandete auf einer und Sie, Sie können eine mieten – eine Insel in der Karibik. Die Küste von Belize, ein winziges Land in Zentralamerika, ist gesäumt mit Hunderten von kleinen Sandbänken, Inseln und Atollen, die das Belize Barrier Reef bilden, das zweitlängste Korallenriff der westlichen Hemisphäre.

Eine dieser kleinen Inseln ist die Little Peters Oase, sie gehört Jason. Der Amerikaner bietet sein idyllisches Eiland über die Unterkunftsplattform Airbnb an. Auf der Insel erlebt man sein blaues Wunder, heißt es in der Beschreibung. Und damit ist freilich die 360-Grad-Aussicht auf das Karibische Meer gemeint.

Persönlicher Concierge

Natürlich muss man auf der sandigen Insel nicht selbst nach Kokosnüssen Ausschau halten. Das Haus mit zwei Bädern und Schlafzimmern, einem großzügigen Wohnzimmer und einer Terrasse mit direktem Zugang zum Wasser verfügt über zwei Angestellte, einen Koch und sogar einen persönlichen Concierge.

Für Essen, Boots- und Schnorchelausflüge wird gesorgt. Vom Festland kann Little Peters Oasis – offiziell heißt die Insel Hopkins – über das Hafenkaff Dangriga mit dem Boot erreicht werden. Der Name Dangriga bedeutet im dort gesprochenen Garifuna-Dialekt so viel wie «hier ist das süße Wasser nah».

Private islands deserve their own video. #Belize #PrivateIsland #AirBNB Ein Beitrag geteilt von Ryan Doyle (@ryanclarkdoyle) am Feb 6, 2018 um 8:18 PST

Video: Abby Narishkin & Aliza Gulab

Gar nicht mal so teuer

Von frühmorgens bis abends lässt man sich also die Sonne auf den Bauch scheinen, genießt das süße Nichtstun unter grünen Mangroven und schnorchelt mit seinen Liebsten um die Wette. Und ganz wichtig, keiner stört! Echte Verwöhnferien halt. Was sich anhört, als wäre es nur für Gutbetuchte gedacht, ist für einmal gar nicht so teuer. Vermieter Jason verlangt pro Nacht auf seiner Privatinsel umgerechnet 640 Euro, Ausflüge sowie Frühstück, Mittag- und Abendessen inklusive.

Auch andere, noch kleinere Inseln als die von Jason bestechen durch ihre Preise. Die benachbarte und ebenfalls zu Belize gehörende Bird Island etwa kann für umgerechnet knapp 405 Euro pro Nacht gemietet werden. Wer es wahlweise etwas abenteuerlicher haben will, verzichtet auf den Koch und die Angestellten und bringt den nötigen Proviant gleich selber mit. Im schlimmsten Fall sucht man dann halt doch auf eigene Faust nach Kokosnüssen.

Einzig die Reisezeit sollte man beachten, denn das Wetter in der Karibik kann in den Monaten zwischen Juni und Oktober ziemliche Kapriolen schlagen, starker Wind und Regen tauschen sich dabei ungemütlich lange ab. Ein karibischer Sturm auf einer einsamen Insel miterleben zu müssen, kann so schnell zum Fluch werden.

In der Bildstrecke lesen Sie über weitere Privatinseln von Schweden bis Chile, die allesamt gemietet werden können.

(L'essentiel/hau)

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