1300 Jahre alt

23. April 2017 22:29; Akt: 23.04.2017 22:33 Print

Das älteste Hotel der Welt steht in ...

... Japan. Hätten Sie's gewusst? Das Nishiyama Onsen Keiunkan ist seit dem Jahr 705 in Betrieb.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Ein sogenanntes Ryokan, das seit unglaublichen 52 Generationen in Familienhand ist: Seit über 1300 Jahren werden im Nishiyama Onsen Keiunkan in der japanischen Präfektur Yamanashi Gäste empfangen – ohne einen einzigen Unterbrechung. Das Traditionshaus nahe dem Mount Fuji ist damit das älteste Hotel der Welt und verfügt seit 2011 auch über einen entsprechenden Eintrag im «Guinnessbuch der Rekorde».

Im Jahr 705 unserer Zeitrechnung gründete Kaisergehilfe Fujiwara Mahito die Herberge. «Das Keiunkan steht bis heute unverändert für japanische Gastfreundschaft», heißt es auf der Website des Hotels. Die 37 Zimmer des Hotels wurden zuletzt vor zehn Jahren renoviert. Besucher werden im klassischen Stil empfangen: Die Räume werden über mit Papier bespannte Schiebetüren betreten und sind mit Tatami-Matten ausgelegt. Geschlafen wird am Boden, auf Futons.

Ein Beitrag geteilt von Tiplr (@tiplr_) am 7. Feb 2017 um 11:03 Uhr

Einige Suiten verfügen über ein eigenes Außenbad. Darüber hinaus laden sechs große Thermalpools zum Planschen und Entspannen ein – vier von ihnen im Freien. Schon die alten Samurai sollen ihre kampfesmüden Muskeln im mineralhaltigen Wasser aufgelockert haben.

Günstig ist eine Nacht im ältesten H0tel der Welt nicht. Knapp 40.000 Yen (etwa 360 Euro) kostet das günstigste Doppelzimmer in der Wellness-Unterkunft. Dafür ist das Essen wie bei den meisten Ryokans inbegriffen – und die sogenannten Kaiseki-Menüs sind nicht nur ein absoluter Gaumenschmaus, die Gerichte werden auch ausgesprochen kunstvoll angerichtet.

Übrigens liegen das zweitälteste (Sennen no Yu Koman, seit dem Jahr 717) und das drittälteste Hotel der Welt (Hoshi Ryokan, seit 718) ebenfalls in Japan. Dagegen wirken die ältesten Hotels Europas wie Jungspunde: 1681 wurde das Les Trois Rois in Basel zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Immerhin seit 1378 ist das Gasthaus Zum Roten Bären im deutschen Freiburg in Betrieb.

(L'essentiel/sei)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.