Mercedes-Benz E-Klasse

25. Juli 2017 09:33; Akt: 25.07.2017 09:38 Print

Dieser Bigfoot kommt wohl zur falschen Zeit

Ein bisschen Spaß muss sein: Mercedes-Benz experimentiert mit einer E-Klasse für extremes Gelände. Das lenkt zumindest die Fans vom Alltag ab.

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Eigentlich ist das T-Modell (der Kombi) der E-Klasse der Traumwagen aller Familienväter und Firmenfahrer. Doch jetzt lockt der Businesslaster Nummer Eins vielleicht bald auch extreme Abenteuer. Denn aus einer Bierlaune heraus haben ein paar Entwickler die Idee vom Geländekombi Allterrain noch ein bisschen weiter gedacht und den Benz mit Portalachsen wie bei der ultimativen G-Klasse zum Bigfoot umgebaut.

Der sieht mit zwei Handbreit mehr Spurweite und entsprechend breiteren Kotflügeln nicht nur ungeheuer aus, sondern bietet vor allem deutlich mehr Bodenfreiheit: 42 statt 16 Zentimeter Freiraum unter dem Blech machen diese E-Klasse zum Kletterkönig, der sich auch von Felsbrocken und Baumstämmen nicht stoppen lässt. Und die Böschungswinkel sind sogar größer als bei einer normalen G-Klasse.

«Bigfoot» noch nicht abgesegnet

Dabei fährt sich der 4x4 zum Quadrat mit seinem 333 PS starken V6-Benziner und der verstellbaren Luftfederung genauso entspannt und komfortabel wie jeder andere Luxuslaster mit Stern. Nur die Kletterei beim Einsteigen kostet ein bisschen mehr Kraft. Zwar war der Umbau nicht ganz so einfach, wie sich die Daimler-Mannschaft das ursprünglich vorgestellt hat, denn statt einfach den Unterbau der G-Klasse zu übernehmen, musste das Team neue Portale für die Mehrlenkerachsen entwickeln.

Doch nach sechs Wochen Konstruktion haben sie eine Lösung gefunden, die durchaus für eine Kleinserie taugen würde. Eine Hürde muss die unstoppbare E-Klasse dafür noch nehmen: Sie braucht den Segen des Vorstands. Zumindest im Projektteam hegt daran allerdings keiner mehr Zweifel. Denn wer einmal mit dem Bigfoot durch die Pampa gepflügt ist, hat so ein breites Grinsen im Gesicht, dass er gar nicht mehr nein sagen kann.

Allerdings haben die Chefs in Stuttgart – und ihre Kollegen – derzeit ganz andere Probleme, als ein Kleinserie für vermögende Spaßvögel abzusegnen.

(L'essentiel/tg/lab)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • René am 25.07.2017 22:14 Report Diesen Beitrag melden

    Das ist nur etwas für Armee-Chefs. ( nicht: "Arme Chefs").

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  • René am 25.07.2017 22:14 Report Diesen Beitrag melden

    Das ist nur etwas für Armee-Chefs. ( nicht: "Arme Chefs").