VW GTI Vergleich

04. Juli 2018 18:38; Akt: 04.07.2018 18:38 Print

Familienzwist auf der Rennstrecke

Die VW GTI-Brüder Golf, Polo und Up treten zum Vergleich an. Wer wird Sieger des Herzens?

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Der Chef im Ring: Der Golf TCR-Racer mit 350 PS schlug auf der Rennstrecke zu. (Bild: orubolo.ch)

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Geplant war eine friedliche Familienzusammenkunft. Ein gemeinsames Austoben auf der Piste, nur zum Spaß. Aber wie das eben so ist, wenn drei Rabauken aufeinandertreffen: Es wird gezankt. Wer ist der Älteste? Der Populärste? Der Stärkste? Natürlich der seit 1976 gebaute, allein in der Schweiz über 137.000-mal verkaufte VW Golf GTI, der es in der siebten Generation auf bis zu 245 PS bringt. Wäre ja gelacht, wenn er die kleinen Brüder nicht abhängen würde!

Der 2018 geborene Baby-GTI Up hat mit seinem 3-Zylinderchen keinen Stich. Doch was plärrt er da? Er sei der Hüter der Legende? Hat was. Mit 115 PS und 1070 Kilo ist er weit näher an den 110 PS und 810 Kilo des Ur-GTIs als der heutige 1,4-Tonnen-Golf. Außerdem wird das mitleidige «Jöö» bald zum «Juhu!». Das Vergnügen, den handgeschalteten Zwerg ums Eck zu treiben könnte nicht größer sein.

Wenn sich zwei streiten, freut sich bekanntlich der Dritte

Weil wir den Polo GTI schon seit April im Dauertest haben, ist er uns am Vertrautesten. Doch nicht nur deshalb gibt er die beste Figur ab. Es ist das Gesamtpaket, das überzeugt: 200 PS, 1355 Kilo, zwar keine me-chanische Vorderachssperre, dafür ungeheure Agilität – und das alles ab 29.000 statt 36.000 Euro wie beim Golf GTI.

Dieser hat sich inzwischen Verstärkung geholt von seinem Zwilling aus der TCR-Rennserie, der ihm zu 65 Prozent entspricht, das GTI-Erlebnis mit 350 PS, Hochleistungsbremsen und Slicks aber auf die Spitze treibt. Okay, gewonnen, der TCR-Racer schlägt alles. Guckt dann allerdings in die Röhre, als sich die anderen auf den Heimweg machen – legal auf öffentlicher Straße.

Und da geben sich alle wieder friedlich. Vielleicht ist es ja das, was jeden einzelnen zum Sieger des Herzens macht: Die Fähigkeit, genauso draufgängerisch wie alltagstauglich zu sein.

(L'essentiel/Nina Vetterli)

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